Direkt zum Inhalt

Heated Rivalry in Deutschland Schwule Eishockey-Lovestory begeistert ab heute auch deutsche Fans

Von ms - 06.02.2026 - 14:00 Uhr
Heated Rivalry in Deutschland
Foto: HBO Max
ANZEIGE
Loading audio player...

Das Warten hat ein Ende – zumindest teilweise: Ab heute ist die kanadische Serie „Heated Rivalry“ auch in Deutschland abrufbar. Der neue Streamingdienst HBO Max bringt die erotische Mini-Serie um zwei schwule Eishockeyspieler zu den deutschen Fans. Einziger Wermutstropfen: Ähnlich wie in Kanada und den USA erscheint die Geschichte häppchenweise, heute ging die erste von sechs Folgen online. 

Hype geht in Deutschland weiter

„Heated Rivalry“ hat sich international zu einem gigantischen Überraschungserfolg entwickelt und begeistert Zuschauer weltweit, vor allem schwule Männer und heterosexuelle Frauen - was nicht nur, aber auch an den expliziten Sexszenen liegt. Die Serie basiert auf der Romanvorlage von Rachel Reid und hat sich schnell auch in den sozialen Medien zu einem Favoriten entwickelt. Inzwischen wurde die Serie bereits um eine zweite Staffel verlängert, die Geschichte um die beiden Eishockeyspieler Ilya Rozanov (gespielt von Connor Storrie) und Shane Hollander (Hudson Williams) geht also weiter, basierend auf Band 2 „The Long Game“ der Autorin. Ein dritter Teil soll noch in diesem Jahr erscheinen.  

Vom Kellner zum Mega-Star 

Die beiden Hauptdarsteller feiern mit „Heated Rivalry“ ihren Durchbruch in der Schauspielerei und waren zuletzt sogar Fackelträger für die Olympischen Winterspiele in Italien, die heute starten. Ihre Geschichte erinnert an das Sprichwort „vom Tellerwäscher zum Millionär“. Connor Storrie erzählte in einem Interview: „Vor acht Monaten habe ich noch als Kellner gearbeitet. Jetzt lese ich Nominierungen statt Specials vorzutragen.“ Auch Hudson Williams war vor seiner Karriere als Schauspieler in der Gastronomie tätig und arbeitete unter anderem bei der Restaurantkette The Old Spaghetti Factory in New Westminster.

Storrie, der die Rolle des russischen Eishockeyspielers Ilya Rozanov spielt, wurde von Fans oft für seinen perfekten russischen Akzent und die russischen Dialoge gelobt. Doch der Schauspieler ist kein Russe – er ist US-Amerikaner und hat sich für die Serie Russisch beigebracht. „Sobald ich am Set aus dem Auto stieg, sprach ich mit Akzent mit allen Produktionsmitarbeitern. Es war nicht nur, weil ich in meiner Rolle war, sondern auch, um mich in die Sprache einzufühlen“, erklärte Storrie.

Weltweiter Erfolg

Ursprünglich für einen kleinen Streaminganbieter mit nur vier Millionen Abonnenten produziert, hat „Heated Rivalry“ weltweit enormes Lob erhalten. Besonders auffällig: Zwei Episoden der Serie landeten in den Top-Listen der bestbewerteten Folgen auf IMDb. Die Episoden „I'll Believe in Anything“ und „The Cottage“ erzielten jeweils eine Bewertung von 9,9 von 10 Sternen. Auch nach der Veröffentlichung in Deutschland bleibt die sechste Episode mit 9,8 von 10 Sternen eine der besten auf der Plattform. Die Fans bekommen nicht genug von der Geschichte und feiern ihre Helden auch inzwischen in Lookalike-Wettbewerben. 

Während die beiden Hauptdarsteller mit „Heated Rivalry“ ihren Durchbruch feierten, sind einige Nebendarsteller dem Publikum bereits aus anderen Serien bekannt. Christina Yung, die die Mutter von Shane Hollander spielt, war unter anderem in der Erfolgsserie „The Good Doctor“ als Dr. Audrey Lim zu sehen. Dylan Walsh, der als Shane Hollanders Vater David auftritt, wurde durch die Serie „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“ bekannt. Auch Kolton Stewart, der in der Serie mitspielt, ist vielen durch seine Rolle in der Netflix-Serie „Ich und die Walter Boys“ ein Begriff.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

SWRGrüner Sozialminister BW sorgt sich um Minderheiten: Hildenbrand will "Anwalt" der queeren Community seinFalterBlauland: Zum Jubiläum ein Regenbogen-Hirschgeweihntv"Man hat sich geschminkt": Thomas Anders vergleicht sich mit Bill KaulitzSüddeutsche ZeitungHip-Hop aus München: Wie Rapperin Ebow das Lebensgefühl von Gastarbeiterkindern vertontAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Glee" feiert Comeback

Disney bestätigt Reboot

Disney+ und Hulu planen eine Neuauflage der Musicalserie „Glee“. Ryan Murphy arbeitet am Comeback – doch nicht alle Fans sind begeistert.
Blauer Panther für Hegemann

Politisches Zeichen für Community

Beim Blauen Panther in München wurde Johannes Hegemann für den Film "Olivia" ausgezeichnet. Politische Botschaften prägten die Preisverleihung.
Pikante Beichte bei „The Power“

Kevin über Nacht mit Marc Terenzi

Kevin Schäfer erzählt bei „The Power“ von einer Nacht mit Marc Terenzi nach der „Promi Big Brother“-Party. Was er verrät.
Flirt nach dem TV-Geständnis

Sänger findet Ex-Kicker „hot“

Erst schwärmt Christian Lell im TV von Bill Kaulitz, jetzt flirtet der Sänger zurück. Sein Bruder Tom tritt allerdings auf die Bremse.
Andrew Scott wird 50

Schwul, erfolgreich, einzigartig

Andrew Scott feiert seinen 50. Geburtstag. Der offen schwule Schauspieler begeistert mit besonderen Rollen und steht für mehr Sichtbarkeit im Kino.
Rekord für Kaulitz-Zwillinge

78.000 Fans wollen dabei sein

Noch vor ihrer ersten „Wetten, dass..?“-Sendung melden Bill und Tom Kaulitz einen Rekord: 78.000 Menschen bewerben sich binnen zwei Stunden um Tickets
Heimliches Liebespaar?

Joe Locke und Sebastian Croft

Eine angeblich geheime Beziehung zwischen Joe Locke und Sebastian Croft sorgt für Schlagzeilen. Croft spricht über schmerzhaften Liebeskummer.
„Young Sheldon“ wehrt sich

Schwulengerüchte seit Kindertagen

„Young Sheldon“-Star Iain Armitage spricht über Gerüchte zu seiner Sexualität und kritisiert den Druck, unter dem junge Prominente stehen.
Weihnachtstour der No Angels

13 Konzerte im Advent 2027 geplant

Nach dem ausverkauften Weihnachtskonzert in Berlin gehen die No Angels 2027 erstmals auf Christmas-Tour – mit 13 Shows und vielen bekannten Hits.