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Kommunalwahl in Bayern LSVD+ will Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Lokalpolitikern erhöhen

Von ms - 04.02.2026 - 09:00 Uhr
Kommunalwahl in Bayern
Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber
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Der LSVD+ Bayern hat eine landesweite Aktion gestartet, um queere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl Anfang März im Freistaat stärker in den Fokus zu rücken. „Ziel ist es, Menschen, die sich selbst als queer identifizieren und für ein kommunales Mandat kandidieren, sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in der Kommunalpolitik zu stärken“, so der LSVD+. 

Überparteiliche Aktion für LGBTIQ+-Politiker

Unter dem Titel „Kommunal. Queer.“ Können sich Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Bayern ab sofort über einen digitalen Fragebogen anmelden und darin auch Informationen über sich und ihr Engagement teilen. Auf dieser Grundlage werden dann eine landesweite Übersicht und Kurzportraits erstellt, die dann wiederum über den bayerischen Landesverband verbreitet werden sollen. Der LSVD+ betont dabei insbesondere, dass die ganze Aktion überparteilich angelegt ist und ausdrücklich nicht als Wahlempfehlung dienen soll. Homosexuelle und queere Lokalpolitiker aller Parteien können sich melden. Einzige Grundvoraussetzungen sind die Selbstdefinition als queer sowie ein Bekenntnis gegen demokratie- oder menschenfeindliche Positionen.

Engagement queerer Lokalpolitiker

„Queere Menschen leben überall – und sie übernehmen Verantwortung vor Ort. Gerade in einer Zeit, in der queere Engagierte auch in Bayern immer wieder politisch missachtet oder angegriffen werden, wollen wir mit dieser Aktion ein positives Signal senden. Uns ist wichtig, dass queere Kandidat*innen selbst sprechen – statt, dass nur über sie gesprochen wird. Queere Kandidat*innen kandidieren für die gesamte Stadtgesellschaft und bringen wichtige Erfahrungen und Perspektiven ein, die unsere Kommunen und die Demokratie stärken,“ erklärt Markus Apel aus dem Vorstand des LSVD+ Bayern. 

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