Direkt zum Inhalt
Serie über Siegfried und Roy

Serie über Siegfried und Roy CGI-Tiger aus dem Computer statt echte Vierbeiner

ms - 30.01.2026 - 12:15 Uhr
Loading audio player...

In der geplanten Miniserie über das weltbekannte schwule Magier-Duo Siegfried und Roy sollen keine lebenden Tiger eingesetzt werden. Stattdessen werden die Tiere ausschließlich digital dargestellt. Das teilte die Tierrechtsorganisation PETA dem Branchenmagazin The Hollywood Reporter mit und berief sich auf entsprechende Zusicherungen der Produktion.

Filmteam befolgt Wunsch von PETA

PETA begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. „PETA begrüßt die mitfühlende Entscheidung von ‚Wild Things‘, sich für die Großkatzen ausschließlich auf Hollywood-Magie zu verlassen – und hofft, dass die Botschaft der Serie unterstreicht, warum die gefährliche, archaische Nutzung von Wildtieren zur Unterhaltung langsam der Vergangenheit angehört“, erklärte die Organisation. Unerwähnt blieb, dass auch keine echten Magier im Film zum Einsatz kommen und damit ausgenutzt werden – das dürfte die Gilde der Magier freuen. 

Die Serie entsteht für den Streamingdienst Apple TV und basiert auf dem erfolgreichen Podcast „Wild Things: Siegfried & Roy“. Im Mittelpunkt steht die jahrzehntelange Zusammenarbeit des deutsch-amerikanischen Entertainer-Duos Siegfried Fischbacher und Roy Horn, die mit ihren Shows in Las Vegas weltweite Bekanntheit erlangten. Die Hauptrollen übernehmen Jude Law (53) und Andrew Garfield (42). Die Miniserie soll laut Ankündigung einen intensiven Einblick in die private und berufliche Beziehung der beiden Künstler geben.

Schillernde Lebensgeschichte 

Erzählt wird unter anderem, wie Siegfried und Roy gemeinsam mit weißen Tigern Las Vegas zu einem familienfreundlichen Unterhaltungsziel machten. Zugleich zeichnet die Serie den Weg bis zu dem einschneidenden Ereignis nach, das ihre Karriere abrupt beendete. Am 3. Oktober 2003 wurde Roy Horn während einer Vorstellung von dem Tiger Mantacore angegriffen und am Hals schwer verletzt.

Siegfried Fischbacher, geboren 1939 in Rosenheim, und Roy Horn, Jahrgang 1944 und nahe Bremen geboren, hatten sich einst auf einem Kreuzfahrtschiff kennengelernt. Ab den 1970er-Jahren gehörten sie zu den prägenden Figuren der Las-Vegas-Unterhaltungsszene. Ihr Markenzeichen waren aufwendig inszenierte Illusionen mit weißen Tigern und Löwen. 1988 nahmen beide die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. In einer 2007 erschienenen Biografie wurde bestätigt, dass sie über viele Jahre ein Paar waren, sich jedoch 1998 trennten. Roy Horn starb im Mai 2020 an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Siegfried Fischbacher erlag im Januar 2021 einem Krebsleiden.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Happy Birthday Mother Monster

Lady Gaga wird 40 Jahre alt

Lady Gaga wird 40 Jahre alt! Und mehr denn je wird sie von der LGBTIQ+-Community als besondere und einzigartige Ally gefeiert.
GNTM-Liebling Tony Eberhardt

Mobbingerfahrungen in der Jugend

Als Kind oft gemobbt, ist der ehemalige Mr. Gay Germany Tony Eberhardt heute einer der Lieblinge bei "Germany´s Next Topmodel" - und das zu recht.
Country-Star Ty Herndon

Homosexualität und Drogen

Der US-Country-Star Ty Herndon hat jetzt offen über seine Homosexualität berichtet und erklärt, dass diese die größte Hürde in seiner Karriere war.
Ehrung für Miley Cyrus

Lifetime Achievement Award

Besondere Ehre für Miley Cyrus: Sie bekommt beim Finale von "RuPaul´s Drag Race" den Lifetime Achievement Award verliehen.
Luke Evans als Frank-N-Furter

Bühnenkostüm geht sofort viral

Luke Evans wird in seiner Broadway-Premiere zu Dr. Frank-N-Furter aus der Rocky Horror Show. Sein Bühnen-Outfit sorgt bereits vorab für viel Aufsehen!
Frühlingsgefühle bei Schropp?

TV-Moderator datet nach Ehe-Ende

TV-Moderator Jochen Schropp wäre bereit für eine neue Liebe, doch erste Dates seien eher frustrierend verlaufen, so der 47-Jährige.
Kritik an Heated Rivalry?

Querschläger von Russell T. Davies

Wie revolutionär ist "Heated Rivalry" wirklich? Das stellte jetzt augenzwinkernd "Queer as Folk"-Macher Russell T. Davies in Frage.