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Zu fett als Model?

Zu fett als Model? Schauspieler Kutcher berichtet über frühe Modelerfahrungen

ms - 29.01.2026 - 16:00 Uhr
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Schauspieler Ashton Kutcher hat über prägende Erfahrungen aus seiner frühen Karriere als Model gesprochen. Im Gespräch mit dem US-Format Entertainment Tonight schilderte der heute 47-Jährige, dass er bereits mit 19 Jahren in der Modebranche gearbeitet habe und dort schnell mit Unsicherheiten konfrontiert worden sei.

Unsicherheit in der Modebranche

„Ich habe mit 19 angefangen zu modeln. Ich hing mit Leuten herum, die ich für einige der schönsten Menschen der Welt hielt. Was ich sehr schnell begriff: Jeder hatte eine Unsicherheit. Jeder“, so Kutcher. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm eine Zusammenarbeit mit dem Modehaus Gucci, als Designer Tom Ford dort noch die kreative Leitung innehatte. 

Kutcher zufolge flog er für eine Modenschau nach Italien und sollte einen pinkfarbenen Speedo tragen. „Ich wog 80 Kilogramm. Ich weiß ganz genau, wie viel ich wog: 80,7 Kilogramm“, so Kutcher. Dennoch habe Ford entschieden: „Er ist zu fett“, woraufhin Kutcher aus der Kampagne ausgeschlossen worden sei. Heute könne er mit dem Designer darüber lachen, erklärte Kutcher weiter: „Er sagt dann: ‚Du warst zu fett.‘ Und ich antworte: ‚Alter, ich wog 80 Kilos, wovon redest du?‘“

Ford habe jedoch eine klare ästhetische Vorstellung verfolgt. „Er hatte eben eine sehr genaue Vorstellung davon, was in seinen Augen richtig war. Das bedeutete nicht, dass ich weniger wert war – nur, dass ich für ihn in diesem Moment nicht das Richtige war“, so Kutcher. Solche Erfahrungen könnten langfristig allerdings Unsicherheiten und Minderwertigkeitsgefühle verstärken, so der Schauspieler weiter. „Es spielt wirklich keine Rolle, wer man ist – jeder hat eine Unsicherheit.“

Schönheit um jeden Preis

Das Thema Schönheit spielt auch in der neuen Disney+-Serie „The Beauty“ eine Rolle, in der Kutcher die Hauptrolle spielt. Die FX-Produktion verbindet Science-Fiction, Horror und Gesellschaftssatire und thematisiert den Preis des modernen Schönheitsideals. Im Mittelpunkt steht der Tech-Milliardär Byron Forst (Ashton Kutcher), der ein Mittel namens „The Beauty“ entwickelt hat. 

Es verspricht ewige Schönheit, „ohne einen Finger krumm zu machen“, hat aber auch verheerende Nebenwirkungen mit tödlichen Folgen. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Comic von Jeremy Haun und Jason A. Hurley aus dem Jahr 2011. Verantwortlich ist der schwule Serienmacher Ryan Murphy, der bereits mit „American Horror Story“ und „Monster“ Erfolge feierte.

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