Mobbing bei Queer Eye Neue Details über Karamo Brown Rückzug von den Fab Five
Unrühmliches Ende nach zehn Staffeln: Die Ursache für Karamo Browns Absage bei den Presseinterviews zur zehnten und letzten Staffel von Queer Eye wurde nun öffentlich gemacht, offenbar wurde hinter den Kulissen der Serie massiv gemobbt.
Emotionaler Missbrauch
Der Kultur-Experte der Netflix-Serie Queer Eye, Karamo Brown, sollte Anfang dieser Woche zusammen mit seinen Kollegen Jonathan Van Ness, Tan France, Jeremiah Brent und Antoni Porowski an einem Interview für die finale Staffel teilnehmen. Doch CBS Morning-Moderatorin Gayle King erklärte den Zuschauern, dass Brown kurzfristig nicht erscheinen würde. In einer Erklärung hatte der 45-Jährige zuvor mitgeteilt, dass er „seine geistige Gesundheit und innere Ruhe schützen“ wolle und Bedenken habe, „gemobbt zu werden“, falls er an den Interviews teilnehmen würde. In einer E-Mail ließ Browns überdies verlautbaren, dass er sich „seit Jahren geistig und emotional missbraucht“ fühle, ohne konkret zu benennen, von wem.
Mobbing hinter den Kulissen
In einem Gespräch mit der Washington Post sagte Brown dann, dass es für ihn „großartig“ sei, Queer Eye nun endlich zu beenden, da er jetzt in der „besten Phase seines Lebens“ sei und seine geistige Gesundheit vor „Umfeldern und Menschen“ schützen könne, die versuchten, diese zu zerstören. Außerdem wurde bekannt, dass Brown inzwischen Jonathan Van Ness, Tan France und Antoni Porowski auf sozialen Medien nicht mehr folgt, die Fab Five scheinen wohl tatsächlich endgültig Geschichte zu sein.
Zudem berichtete jetzt auch TMZ, dass der Streit zwischen Brown und seinen Kollegen während der Dreharbeiten zur zehnten Staffel erneut aufgeflammt sei. Demnach sei Browns Mutter am Set in Washington D.C. anwesend gewesen und habe Kopfhörer erhalten, um das Filmen aus der Nähe zu beobachten. Während die Kameras nicht liefen und Brown außer Hörweite war, sollen Van Ness, France und Porowski von Browns Mutter belauscht worden sein, wie sie schlecht über Browns „Lebensstilentscheidungen“ sprachen. Die Mutter habe ihrem Sohn von den Bemerkungen erzählt, was noch mehr zu den Spannungen zwischen ihm und den drei Kollegen geführt habe, die seitdem offenbar fortlaufend anhielten.
Bobby Berk zeigt sich amüsiert
Spannungen zwischen den Fab Five sind dabei nicht neu und haben bereits in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt. 2023 verließ Innenarchitekt Bobby Berk die Gruppe aufgrund von Differenzen mit Modeexperte Tan France. Eine Untersuchung des Magazins Rolling Stone im Jahr 2024 berichtete von massiven Anfeindungen zwischen den Mitgliedern des Teams hinter den Kulissen.
Auf die jüngsten Enthüllungen reagierte Berk folgerichtig in dieser Woche amüsiert mit einem Foto in den sozialen Medien, auf dem er mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu sehen ist, untertitelt mit der Frage: „Wie läuft eure Woche so?“ Dazu Chappell Roans Song „My Kink Is Karma“ inklusive der Textzeile: „Wenn Karma real ist, hoffe ich, dass es deine Runde ist. Die Leute sagen, ich sei eifersüchtig, aber mein Kink ist, dir dabei zuzusehen, wie du dein Leben ruinierst, du verlierst deinen Verstand.“
Porowski reagiert auf Kritik von den Fans
Antoni Porowski versuchte online indes weiter, die Veröffentlichung der letzten Staffel von Queer Eye zu feiern, indem er auf Instagram einige Backstage-Fotos teilte. Zahlreiche Fan reagierten darauf verstört und enttäuscht, ein Kommentator erklärte stellvertretend für viele: „Ehrlich gesagt, das Drama hinter den Kulissen nimmt der Show die ganze Stimmung. Ich bin nicht motiviert, zuzusehen, wie ihr alle in jeder Episode die große glückliche Familie spielt, wenn ich weiß, dass es alles fake ist. Wenn ihr euren eigenen Kram nicht geregelt bekommt, wie könnt ihr dann das Leben anderer retten?“
Porowski reagierte auf den Kommentar und schrieb: „Viele von uns kommen aus komplizierten Familien und haben trotzdem Jobs und positive Dinge, für die wir leidenschaftlich eintreten. Authentizität bedeutet, ehrlich auf die Komplexität des Lebens zu blicken und zu wissen, dass zwei Dinge gleichzeitig existieren können. Es geht nicht darum, wie oder dass es geendet ist – die Reise war das, was ich immer in meinem Herzen tragen werde.“ Für manche der Fab Five war die Reise dabei wohl eher ein Horrortrip.