Model-Ikone aber pro-queer Kendall Jenner stellt klar: Ich bin nicht lesbisch
Kendall Jenner hat genug: Sie ist nicht lesbisch – und sagt es allen, die es hören (oder nicht hören) wollen. Die Model-Ikone und Reality-Queen räumt erneut alle Gerüchte um ihre Sexualität beiseite – und das, nachdem die Gerüchteküche wieder einmal ordentlich brodelte.
Kendall Jenner kontert Liebesgerüchte
In einem aktuellen Podcast mit Owen Thiele spricht Kendall Jenner offen über die ständigen Spekulationen. Seit Jahren ranken sich immer wieder Mutmaßungen um ihr Liebesleben und insbesondere um ihre angebliche Homosexualität. Doch die 30-Jährige stellt klar: „Wäre ich lesbisch, würdet ihr es wissen!“ Sie habe kein Problem mit Queerness, findet jedoch den Ton, in dem über ihre Sexualität gesprochen wird, weniger charmant: Es gehe selten um Akzeptanz, sondern oft um gehässige Unterstellungen. In der schillernden Kardashian-Jenner-Welt, wo nichts lange geheim bleibt, wäre ihr Coming-out wohl ohnehin ein globales Meme.
Warum hält sich das Gerücht so hartnäckig?
Anders als ihre Schwester Kim Kardashian oder Kourtney Kardashian, macht Kendall aus Beziehungen keine Dauer-Soap auf Instagram. Vieles läuft bei ihr diskret ab, Paparazzi jagen ihr vergeblich hinterher. Dass sie sich privaten Liebesglück lieber im Stillen gönnt und selten mit Männern ablichten lässt, lädt zu Spekulationen geradezu ein. Hinzu kommt, dass sie von sich selbst sagt, eine „harte Energie“ zu haben und sich nicht klassisch „feminin“ gibt – für viele Boulevard-Fans offenbar Grund genug, ihr sofort eine gleichgeschlechtliche Vorliebe anzudichten. Ein Fakt bleibt jedoch: Sie hatte nachweislich Beziehungen mit Männern wie Harry Styles und Devin Booker. Und aktuelle Zahlen zeigen: Nur weil eine berühmte Frau wenig über ihr Liebesleben preisgibt, ist das keinesfalls ein Beweis für ein geheimnisumwittertes Outing.
Jenner spricht Klartext über Gerüchte
„Am meisten stört mich, wie gemein manche Menschen dabei werden“, erklärt Jenner im Podcast. Während sie Verständnis für die Herausforderungen eines Coming-outs hat, sieht sie keinen Anlass, etwas zu verstecken: „Ich würde niemals so etwas verbergen!“ Und sie setzt noch einen drauf: „Als globale Marke hätten mir PR-Strategen längst einen Vorteil eingeredet.“ Sie versichert ihren Hörerinnen und Hörern: „Aktuell bin ich nicht lesbisch. Aber ich bin offen für Erfahrungen.“
Promi-Hintergrund: Warum immer wieder diese Fragen?
Die Kardashian-Jenner-Familie lebt unter gesellschaftlicher Dauerbeobachtung. Jeder Flirt wird getrackt, jeder Insta-Post seziert. Dass lesbische Gerüchte nur auf „Vibes“ und diskrete Style-Entscheidungen gestützt werden, ist eine traurige Begleiterscheinung des Ruhms. Nach wie vor werden unabhängige, von Standards abweichende Frauen oft vorschnell in Schubladen gesteckt. Laut Umfragen nehmen solche Spekulationen in sozialen Netzwerken weiter zu – Prominente wie Kendall Jenner erleben das hautnah.
Das Fazit bleibt: Wer wissen will, wie Kendall Jenner tickt, sollte ihr einfach zuhören. Sie selbst bringt es locker auf den Punkt: Kommt etwas – dann erfahren wir es direkt von ihr. Bis dahin können Hobbydetektivinnen und Hobbydetektive die Lupe getrost wieder einpacken. Bleibt nur die Frage: Wen trifft Kendall wohl als nächstes heimlich auf einen Kaffee?