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Kritik an der Telekom
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Kritik an der Telekom Knickt der Konzern vor der Agenda der US-Regierung ein?

ms - 16.06.2025 - 12:00 Uhr
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Die Organisation Campact wirft zusammen mit dem Verband Queere Vielfalt (LSVD+) und dem CSD Deutschland der deutschen Telekom Doppelmoral vor und fordert eine Verteidigung der Vielfalt. Im Zentrum der Kritik steht dabei die Entscheidung der US-Tochter der Telekom, T-Mobile, alle Programme für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) in den USA auf Druck der US-Regierung einzustellen

Kuscht die Telekom vor den USA?

„Trump droht, die Telekom kuscht. Das schadet den Mitarbeitenden und bedroht das Image des Unternehmens. Wir fordern von der Telekom, für ihre Werte einzustehen“, so Campact in einem Offenen Brief an Telekom-Chef Tim Höttges. Online wirbt der Konzern mit „Diversity als ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur“. Der LSVD+ und die zwei weiteren Vereine betonen dabei: „Deutschlandweit unterstützt der Konzern Christopher Street Days, lässt sein Logo in Regenbogenfarben erstrahlen und präsentiert sich offen. Gleichzeitig gibt das Unternehmen klein bei, sobald diese Werte durch Hardliner wie Trump unter Beschuss geraten. Damit gefährdet die Telekom ihr progressives Image, das sie sich in den letzten Jahren aufgebaut hat.“

Flagge zeigen bei den Prides 

Auch bei den großen Pride-Paraden im Juli dieses Jahres wie beispielsweise in Köln ist die Telekom erneut mit dabei. „Gerät die Glaubwürdigkeit des Konzerns ins Wanken, könnte die Telekom-Spitze ihre Entscheidung überdenken. Das Unternehmen muss seine Diversitätsprogramme verteidigen, das machen wir Telekom-Chef Tim Höttges jetzt klar. “ Bisher haben fast 97.000 Menschen die Petition unterschrieben.

Die Forderung: Die Telekom muss sich nicht nur auf den Prides, sondern allumfassend zu LGBTIQ+, Vielfalt und Gleichstellung bekennen. „In Deutschland gibt sich die Telekom weiter inklusiv und queerfreundlich. Wir fordern von dem Konzern: Steht zu euren Prinzipien, global und ohne Wenn und Aber. Verteidigt eure Werte gegen Trump!“ Laut Eigenaussage wollen die drei Verbände auch ein Exempel statuieren: „Nimmt das Image des Konzerns Schaden, überlegen sich andere deutsche Unternehmen einmal mehr, ob sie vor Trumps Drohungen einknicken.“ 

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