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Die Geschichte der Community
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Die Geschichte der Community Britische LGBTIQ+-Geschichte von Sektion 28 bis zur AIDS-Krise

ms - 25.02.2026 - 12:00 Uhr
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Die University of Westminster und das London Transport Museum starten ein einzigartiges, gemeinsames Projekt zur Aufarbeitung von LGBTIQ+-Geschichte im Londoner Nahverkehr. Unter dem Titel „Pride, Passengers and Personnel“ sollen Erfahrungen von homosexuellen und queeren Fahrgästen und Beschäftigten aus den 1970er- und 1980er-Jahren dokumentiert werden.

Fokus auf homophobes Hass-Gesetz 

Im Mittelpunkt stehen Erlebnisse während der Zeit von Sektion 28 sowie der HIV/AIDS-Krise. Sektion 28 untersagte damals die „Förderung von Homosexualität“ und war 1988 im Vereinigten Königreich eingeführt worden – endgültig landesweit abgeschafft wurde es erst 2003. Zugleich entstanden in jener Zeit Pride-Veranstaltungen und die Gay Liberation Front. Das Projekt will vergessene Geschichten sichern und das politische Klima jener Jahre beleuchten.

Das Forschungsteam sucht dazu aktuell auch nach Zeitzeugen, um persönliche Berichte zu sammeln und marginalisierte Perspektiven für kommende Generationen zu bewahren. Organisatorin Zoe Few erklärte: „Dieses Projekt wird vernachlässigte Geschichten der LGBTIQ+-Community im Zusammenhang mit dem Londoner Verkehrssystem erforschen und zu aktuellen Debatten über zeitgenössisches Sammeln als Instrument zur Stärkung von Gemeinschaften beitragen.“ Few plant zudem, historische Objekte für eine Ausstellung zu sammeln. 

Beteiligung der Community

Die heutige LGBTIQ+-Community wird dabei aktiv eingebunden und zeigt sich interessiert für das Projekt, Schwulen-Aktivist Ian Wilmott spendete für die Ausstellung so bereits historische Poster der Schwulenbewegung der 80er Jahre und erklärte: „Es ist ein Privileg, mit der University of Westminster zusammenzuarbeiten, deren Forschung die Erfahrungen queerer Communitys mit dem Londoner Verkehrssystem untersucht, gemeinsam mit den Mitarbeitern und Partnern des Museums. Diese Zusammenarbeit steht für echte Beteiligung der Gemeinschaft und spiegelt Londons Vielfalt und Energie wider.“

Few bezeichnete das Vorhaben weiter als „entscheidend, um das Ungleichgewicht in der materiellen Überlieferung zu korrigieren und gleichzeitig für LGBTIQ+-Rechte einzutreten.“ Und Dr. Alison Hess, Dozentin für Museum and Gallery Studies und Betreuerin von Fews Projekt, ergänzte abschließend: „Wir hoffen, dass Zoes Arbeit Möglichkeiten schafft, gemeinsam darüber nachzudenken, wie vielfältige Verkehrserfahrungen zu gerechteren Gesellschaften beitragen können.“

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