Direkt zum Inhalt
Die Kraft der Communitys
Foto: IMAGO / Panthermedia
ANZEIGE

Die Kraft der Communitys Zusammenhalt und ein gemeinsamer Kampf gegen Hass seien notwendiger denn je, so der Münchner CSD

ms - 09.05.2025 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Das Team des CSD München beschwört zusammen mit der Münchner Aids-Hilfe die Kraft der Communitys herauf und will zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai ein starkes Zeichen setzen. Geplant ist eine große Kundgebung am Sendlinger Tor in München sowie ein anschließender Demonstrationszug durch die Innenstadt. Das Motto: "The Power of Communitys“. 

Notwendiger denn je 

Conrad Breyer vom CSD München erklärte dazu: „Das Engagement zum IDAHOBIT erscheint im Jahr 2025 notwendiger denn je, denn die Welt verändert sich: Erreicht Geglaubtes wird in Frage gestellt, Homo-, Bi-, Trans*-, Inter*- und Queerfeindlichkeit scheinen immer salonfähiger zu werden: Durch Extremismus, Populismus, Fake-News, Intoleranz und Hetze. Auf der ganzen Welt – und auch in München, wo Angriffe auf queere Menschen zunehmen, Aufkleber rechtsextremistischer Gruppierungen und hasserfüllte Sprayereien an Einrichtungen zu finden sind.“

Mit dem Motto wolle man dabei klarmachen, dass LGBTIQ+ eine einzige Community ist. „Man kann sie nicht aufspalten – in Gut und Böse, in klein und groß, in berechtigt und nicht-berechtigt, in homosexuell, bisexuell, trans*, inter*, queer oder Allys. Und gerade angesichts des Hasses und der Hetze, die sich gegen die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität von Menschen richtet, ist es umso wichtiger zu wissen: Dieser Zusammenhalt gibt Kraft“, so Breyer weiter.

Einladung an alle Münchner 

Dabei sei es nicht nur wichtig, ein Zeichen zu setzen, sondern sich überdies weltweit mit den Communitys zu vernetzen. Außerdem richten die Organisatoren einen Appell an alle Münchner: „Um diese Power zu demonstrieren und zu zeigen, dass auch die Münchner Stadtgesellschaft uns nicht alleine lässt, laden wir alle Münchner*innen sowie queere und nicht-queere Organisationen zur gemeinsamen Kundgebung und anschließendem Zug durch die Innenstadt ein.“ Start ist am 17. Mai um 15 Uhr am Sendlinger Tor. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.
Brutale Attacke auf Schwulen

Aktivist über Lage in Argentinien

Nach einem brutalen homophoben Angriff in Buenos Aires kritisiert der schwule Aktivist Agustín Romero das Klima unter Präsident Javier Milei.
Aufregung im Bundestag

Derbe Gespräche sorgen für Kritik

Ein verbal-sexuell sehr freizgügiger Rundgang von Linken-Politiker Mai Brückner mit Rapper Baran Kok im Bundestag sorgt derzeit für viel Aufregung.
Messerstecherei vor Gay Bar

Drei Verletzte in Liverpool

Drei Männer sind bei einem Messerangriff vor einer Schwulen-Bar in Liverpool teils schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nach dem Täter.
Hass-Banner in der Zweitliga

Eskalation bei Spiel mit St. Pauli

Banner-Hetze beim Spiel Energie Cottbus und St. Pauli: „Eure Regenbogenutopie endet in Pädophilie – keine Akzeptanz für eure kranke Welt!“.
„La Bola Negra“ in Toronto

Publikumspreis für schwules Drama

Das schwule spanische Drama „La Bola Negra“ gewinnt den wichtigsten Publikumspreis des Filmfestivals Toronto und setzt ein Zeichen für die Community.
Wiesn-Start in München

Kreislaufprobleme beim schwulen OB

Kreislaufprobleme stoppen Münchens schwulen Oberbürgermeister Krause beim Trachtenzug, während Heidi Klum und Bill Kaulitz beim Gay Sunday feiern.
CDU verliert, AfD im Aufwind

Erste Reaktionen zum Wahlabend

Der Tag danach: Die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bringen schwere Verluste für CDU und SPD, während AfD und Linke deutlich zulegen.