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Elton John und David Furnish Besondere Ehre: Großbritanniens erstes queere Museum bekommt zwei sehr prominente Schirmherren

Von ms - 04.04.2025 - 11:00 Uhr
Elton John und David Furnish
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Im Jahr 2022 wurde das erste britische LGBTIQ+-Museum namens „Queer Britain“ eröffnet – nun bekommt die Einrichtung zwei sehr besondere Schirmherren: Popstar Sir Elton John (78) und sein Ehemann David Furnish (62). 

Ein Museum für alle 

Zu ihrer neuen Schirmherrschaft erklärte das prominente Ehepaar: „Ein großer Teil der britischen LGBTIQ+-Geschichte ist ungesehen und ungehört, oder wurde absichtlich versteckt. Es ist wunderbar, dass es nun ein britisches Museum gibt, das sich der Bewahrung und Aufarbeitung der LGBTIQ+-Geschichte widmet und gleichzeitig zukünftige Generationen inspiriert. Es ist ein Museum für alle – zum Lernen, Verstehen und Annehmen, was es bedeutet, heute LGBTIQ+ zu sein. Wir freuen uns beide, Queer Britain als Schirmherren zu unterstützen“.

Das Team von Queer Britain erklärte freudig: „Wir fühlen uns geehrt, Elton und seinen Ehemann David Furnish als unsere neuesten Schirmherren begrüßen zu dürfen. Besucher unseres Museums wissen vielleicht schon, dass ein sehr bewegender Brief von Elton John in unserer Galerie ausgestellt ist. Wir sind stolz darauf, den Raum mit seinen Worten und seiner anhaltenden Unterstützung zu teilen.“

Umgestaltung und Sonderausstellungen

Das Museum in Kings Cross hat vor kurzem Pläne für eine umfassende Umgestaltung seiner ständigen Sammlung vorgestellt, bei der die Galerie in sechs Themenausstellungen unterteilt werden soll, die abwechselnd Geschichten aus der LGBTIQ+-Community zeigen. Die Neugestaltung soll bis 2026 abgeschlossen sein. In diesem Jahr veranstaltet das Museum eine Reihe von Sonderausstellungen, darunter eine, die sich mit der Geschichte von Jimmy Somerville und Bronski Beat befasst.

Auch Somerville zeigte sich begeistert von dem besonderen britischen Museum und hatte zu seiner Ausstellung erklärt: „Hier geht es nicht um mich. Es geht um eine Zeit und einen Ort, die Politik und das Leben als schwuler Mann. Die Zeit verging, ebenso wie Gesetze und Einstellungen. Heute sind wir in einer Zeit des Hasses, der Diskriminierung und der Rücknahme von Gesetzen und Einstellungen angekommen, die ich mir nie hätte träumen lassen. Also, heute wie damals, nehmt nichts für selbstverständlich und seid sichtbar und laut!“ 

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