Wegen einer „Frauenjacke“ Schwuler Mann im „inklusiven“ Manchester schwer verprügelt
Der 22-jährige Morgan Fevre zog erst vor kurzem ins „inklusive“ englische Manchester. Nachdem ein Unbekannter ihn verprügelte und zum Sterben zurückließ, wurde Fevre mit unter anderem einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert und notoperiert.
Weil er die „falsche“ Jacke trug
Am frühen Morgen es 10. April verließ Fevre eine Party, zu der er ein mit Pailletten besetztes Jackett getragen hatte. Draußen fragte ihn ein Mann, warum er eine „Mädchenjacke“ trage und beleidigte ihn schwulenfeindlich. An die Attacke selbst kann Fevre sich laut seinem Vater nicht mehr erinnern. „Dass Menschen im Jahr 2022 so beschimpft werden und ihnen solche Dinge widerfahren“, findet der Vater laut der PA News Agency „absolut entsetzlich“. Am meisten schmerze ihn, dass Fevre glaubt, den Angriff provoziert zu haben: „Ich habe offensichtlich etwas falsch gemacht, dass das passiert ist.“
Verlust des Lebensunterhalts
„Er hat sich für Manchester entschieden, weil es so integrativ ist. Aber jetzt hat er Angst, jemals wieder auszugehen“, so der Vater. Er richtete eine GoFundMe-Seite ein, um seinem Sohn finanziell zu helfen. Denn Fevre wird wohl nicht länger als Betreuer für Erwachsene mit Lernschwierigkeiten arbeiten können, da er den mitunter brisanten Situationen dieses Arbeitsalltags nicht mehr gewachsen sein wird. Tatsächlich wird er selbst in nächster Zeit außerhalb seiner Wohnung auf Betreuung angewiesen sein.