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CSD Berlin abgebrochen
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CSD Berlin abgebrochen Mehrere Verletzte, Fahrzeug in Menschenmenge gefahren

ms - 25.07.2026 - 22:25 Uhr
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Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist es am Samstagabend zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Fahrzeug im Bereich des Tiergartens in eine Menschenmenge. Nach Bild-Informationen wurden mehrere Personen verletzt. Die Veranstalter brachen die Veranstaltung daraufhin ab.

Das Wichtigste im Überblick

  • Fahrzeug fährt laut Polizei in Berlin in eine Menschenmenge.
  • Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein.
  • Polizei spricht von einem „Massenanfall an Verletzten“.
  • Der Christopher Street Day wird von den Veranstaltern abgebrochen.
  • Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar.

Fahrzeug fährt in Menschenmenge

Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr auf Höhe der Lennéstraße. Wie viele Menschen betroffen sind und wodurch es zu dem Geschehen kam, ist derzeit noch unklar. Auch zum Hintergrund des Vorfalls lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei sprach von einem „Massenanfall an Verletzten“. Nach Informationen von Bild wurde bei der Leitstelle ein entsprechender Einsatz ausgelöst. Derzeit sind 44 Einsatzkräfte vor Ort. Zahlreiche Sanitäter sowie Notärzte wurden zum Unglücksort entsandt. Ein Augenzeuge schilderte gegenüber Bild, ein weißer Transporter sei mit hoher Geschwindigkeit in den Tiergarten gefahren.

Veranstalter brechen CSD ab

Nur wenige Minuten nach dem Zwischenfall informierten die Veranstalter des Christopher Street Days über den Abbruch der Veranstaltung. Auf dem Großbildschirm am Brandenburger Tor erschien in Signalfarben der Hinweis „Evakuierung“. Kurz darauf veröffentlichten die Organisatoren auch eine Mitteilung auf Instagram. Darin wurden die Besucher aufgefordert, das Veranstaltungsgelände „ruhig und geordnet“ zu verlassen. „Bitte meidet die Siegessäule und den Tiergarten. Verlasst das Gelände Richtung Hauptbahnhof“, heißt es. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Zuvor waren nach Angaben von Veranstaltern und Polizei mehrere hunderttausend Menschen beim Christopher Street Day durch die Hauptstadt gezogen. Der Demonstrationszug mit rund 80 Wagen startete an der Leipziger Straße und führte unter anderem über den Potsdamer Platz und den Nollendorfplatz bis zur Siegessäule. Von dort setzte sich die Veranstaltung zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor fort. Am Rande des CSD kam es zu einem rechtsextremen Gegenprotest. Nach Angaben der Polizei wurde eine Person festgenommen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) warb beim Christopher Street Day für eine weltoffene Hauptstadt. „Gerade in diesen Zeiten, wo es auch um Hass und Hetze, Ausgrenzung, Spaltung der Gesellschaft geht, setzt der CSD immer ein klares Signal“, so Wegner.  Der diesjährige Christopher Street Day stand unter dem Motto „Haltung ist hot“. 

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