Wegen Drag-Show mit Profis LGBTI*-Klub an amerikanischer Highschool in der Kritik
Der Gay Sexuality Alliance Club an der Hempfield Highschool in Pennsylvania richtete nach dem Unterricht eine Drag-Show aus. Einige Eltern beschwerten sich laut Lancaster Online, dass dort Profis auftraten, die „körperbetonte und enthüllende Kleider mit entblößtem Gesäß“ trugen. Der Schulbezirk entschuldigte sich bereits. Eine Lehrperson wurde beurlaubt.
Offizielle Entschuldigung
Die Schule entschuldigte sich im Namen aller, die in das Event involviert waren, und verpflichtete sich zu einer „gründlichen Untersuchung“, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen: „Wir sind entsetzt über den Vorfall und dulden diese Art von Aktivitäten in unseren Schulen in keiner Weise. Weder die Kleidung der eingeladenen Gäste noch die Darbietung waren in unserem schulischen Umfeld angemessen“.
Gegenteilige Meinungen
Mutter Meredith Hilt, deren Kinder dem Klub nicht angehören, kritisierte die Veranstaltung auf Facebook. Sie betonte laut The Advocate aber auch, dass ihre Einwände sich nicht gegen LGBTI*-Personen richten: „Es ist irrelevant, dass sie Drag-Queens sind. Es geht um diese Art von Performance an der Schule.“ Mutta Melissa Taylor bemängelt allerdings, dass die Kritik übenden Eltern nur den Klub-Mitgliedern und der betreuenden Lehrperson schaden: „Wenn Ihre Kinder nicht involviert sind und Sie kein Einverständnis geben, warum mischen Sie sich ein?“ Die Lehrperson habe nur versucht, eine sicher Umgebung für die Kinder zu schaffen.