Verhaftung und Mahnwache Zwei schwule Iren in ihren Häusern ermordet
Am 11. April wurde der 42-jährige Aidan Moffit tot in seiner Wohnung im irischen Sligo gefunden. Einen Tag später fand man die Leiche des 58-jährigen Michael Snee. Da beide Männer waren schwul und lebten alleine. Laut dem Irish Examiner wurde am 13. April ein 22-jähriger Verdächtiger festgenommen.
Grausige Taten
Laut Oberinspektor Aidan Glacken war Snee „Gegenstand eines schweren körperlichen Angriffs und hatte erhebliche Verletzungen erlitten“. Moffits Leiche wurde als „schwer verstümmelt“ beschrieben. Laut The Irish Independent soll der Täter seine Opfer durch eine Dating-App gefunden haben.
Von der Gemeinschaft respektiert
Sein bester Freund Blaine Gaffney beschrieb Moffit in The Irish Times als „rundum netten Kerl“. Was geschehen ist, falle ihm schwer zu glauben. Er möchte über seinen Freund als „den positiven Menschen sprechen, der er war“. Anstatt das, was mit ihm passierte, will Gaffney Moffits Natur in Erinnerung behalten. Eine benachbarte Person beschrieb Snee als ruhig und hilfsbereit: „Er war wie eine Kirchenmaus.“ Wenn man nicht nach ihm suchte, habe man gar nicht gewusst, dass er da war. „Aber wenn man ihn brauchte, war er für einen da. Wie kann jemand so etwas tun? Es ist das grausamste aller Grausamkeiten.“ Am Karfreitag trafen sich Hunderte, um den beiden Ermordeten zu gedenken.