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Trumps besondere Weltsicht Statement zu Homosexuellen sorgt für Irritationen

Von ms - 02.12.2025 - 15:35 Uhr
Trumps besondere Weltsicht
Foto: IMAGO / Avalon.red
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US-Präsident Donald Trump hat bei einer Veranstaltung in seinem Mar-a-Lago-Resort erneut für Stirnrunzeln gesorgt. Vor Anhängern der Gruppe „Gays for Trump“ erklärte der 79-Jährige, er habe bei der Wahl 2024 „großartig bei der homosexuellen Bevölkerung“ abgeschnitten – eine Aussage, die durch verfügbare Daten eindeutig widerlegt wird.

Peinlicher Moment 

Ein Video der Veranstaltung zeigt den Moment, in dem Trump die anwesenden Mitglieder der homosexuellen Unterstützergruppe bemerkt. „Ihr seht nicht schwul aus“, witzelte er zunächst, bevor er selbstbewusst nachlegte: „Wir haben großartig bei der homosexuellen Bevölkerung abgeschnitten, wie ihr wisst.“ Laut CNN stimmten bei der Wahl 2024 lediglich 12 Prozent der LGBTIQ+-Wähler für Trump. 86 Prozent gaben ihre Stimme seiner demokratischen Herausforderin Kamala Harris. Vier Jahre zuvor hatten noch rund 28 Prozent der Homosexuellen für Trump votiert.

Kritik aus den eigenen Reihen

Selbst innerhalb von „Gays for Trump“ mehren sich inzwischen kritische Stimmen. Gründer Peter Boykin räumte Anfang des Jahres ein, Trump spreche in LGBTIQ+-Fragen „mit den falschen Leuten“. Das ursprüngliche Vertrauen vieler homosexueller Konservativer habe darauf beruht, dass Trump sich nicht als sozialkonservativer Hardliner präsentiert habe – eine Wahrnehmung, die durch aktuelle Maßnahmen zunehmend erodiert sei, so Boykin. 

Trump hat während seiner ersten sowie auch seiner zweiten Amtszeit bisher nicht explizit Schwule und Lesben angegriffen, sehr wohl aber hat er Entscheidungen gefällt, die zum Nachteil für Homosexuelle sind – darunter fällt unter anderem die Schließung der einzigen LGBTIQ+-Suizidpräventionshotline für Jugendliche, der Abbau von Antidiskriminierungsschutz in Bundesprogrammen wie Medicare als auch die Streichung von Geldern im HIV-Gesundheitsbereich. Inzwischen sind 71 Prozent der erwachsenen LGBTIQ+-Amerikaner der Ansicht, dass Trump die Rechte queerer Menschen verschlechtert habe. 

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