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Streit um CSD-Sponsoring Konservative Christen kritisieren Rummelsberger Diakonie

Von co - 09.02.2022 - 12:00 Uhr
Konservative Christen kritisieren Rummelsberger Diakonie
Foto: © Thomas_EyeDesign
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Am 27. Januar gab der CSD Nürnberg bekannt, dass man erstmals einen Hauptsponsor gewinnen konnte, „der kein kommerzielles Unternehmen ist, sondern ein evangelisches Sozialunternehmen“. Die Diakonie Rummelsberg begründete ihr Engagement laut der Bild so: „Jeder Mensch, egal welcher geschlechtlichen Identität er sich zuordnet, ist Gottes Geschöpf.“ Die CSD-Organisation lobte die Diakonie auf Instagram für ihr „ein positives Beispiel für eine offene, vielfältige Religionsgemeinschaft“. 

Kritik durch religiöse Vereinigung

Der Arbeitskreis bekennender Christen in Bayern (ABC) kritisiert die Unterstützung jedoch laut dem christlichen Forum als „Zweckentfremdung kirchlich-diakonischer Mittel“. Ein Zusammenhang mit dem Auftrag der Diakonie sei „nicht erkennbar“ – „vielmehr entfernt sie sich damit von ihrem kirchlichen Auftrag“, denn beim CSD werde „Sexualität öffentlich zur Schau gestellt“, und zwar in einer Form, die „auch aus Sicht vieler homosexuell empfindender Menschen ein problematisches und verzerrtes Bild“ widerspiegle. 

Entspricht weder Kirche noch Bibel

Laut der ABC widerspreche die Förderung damit „dem Bemühen der Kirchenleitung, die verschiedenen Positionen zum Thema Homosexualität innerhalb der evangelischen Kirche zu respektieren“. Außerdem gäbe es „keine biblischen Aussagen“, die „Homosexualität in eine positive Beziehung zum Willen Gottes setzen“ und auch keine Hinweise auf Segnungen oder gar Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare. Der ABC verlangt, dass die Diakonie ihr Sponsoring-Angebot zurückzieht.

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