Direkt zum Inhalt

Skandal in Malaysia Politiker soll auf Twitter einer schwulen Porno-Seite folgen

Von co - 21.12.2020 - 12:00 Uhr
Politiker soll auf Twitter einer schwulen Porno-Seite folgen
Foto: © facebook.com_MohamedKhaledNordin
ANZEIGE
Loading audio player...

Vize-Präsident Datuk Seri Mohamed Khaled Nordin von der national-konservativen Partei United Malays National Organisation soll einem schwulen Porno-Kanal auf Twitter folgen. Der Politiker dementiert das: Er rufe die sozialen Medien selbst nur selten auf, da seine Angestellten sich darum kümmerten. Seine Mitarbeiter habe er angewiesen, solche Accounts auf Twitter zu blockieren.

„Ich poste meist zu aktuellen Themen, gehe aber selten auf andere Twitter-Accounts“, so Khaled gegenüber The Star. „Ich habe Accounts auf Facebook und Twitter, aber meine Mitarbeiter kümmern sich darum. Der einzige Social-Media-Account, für den ich persönlich verantwortlich bin, ist mein Instagram-Konto.“

Khaleds Twitter-Account @khalednordin existierte seit Mai 2009. Er hatte mehr als 112.000 Follower und folgte selbst 314 anderen Twitter-Usern. Die meisten von diesen waren andere malaysische Politiker und News-Portale. Mittlerweile scheint Khaleds Account jedoch gelöscht worden zu sein: Wer jetzt seinen User-Namen eingibt, bekommt den Hinweis „Dieser Account existiert nicht.“

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

rbb24Razzia in Zentrum für queere Menschen in BerlinDER STANDARDSiebte Staffel von "Temptation Island VIP" auf RTL+: No-Go MikrobikiniRheinische PostWie sicher schwule Paare sich fühlen: „Wir fallen als Familie im Alltag auf“Frankfurter Allgemeine ZeitungGriechenland: Zwölf Migranten bei zwei Bootsunglücken ums Leben gekommenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.
Razzia in queerem Zentrum

Protest nach Einsatz in Berlin

Eine Polizeidurchsuchung im queeren Zentrum Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg löst Proteste aus. Die Linke kritisiert den Einsatz scharf.
LGBTIQ+-Schutz in der Ukraine

Queere Community bleibt skeptisch

Die Ukraine plant einen besseren Schutz von LGBTIQ+-Menschen. Doch frühere Gesetzesvorhaben und fehlende Partnerschaftsrechte sorgen für Zweifel.
Israel wählt neue Knesset

LGBTIQ+-Rechte unter Druck

Vor der Parlamentswahl in Israel stehen die Zukunft Netanjahus, der Krieg in Gaza und der Schutz von LGBTIQ+-Menschen im Mittelpunkt.
Scharfe Kritik von UN-Experten

Angriffe auf LGBTIQ+ in der Türkei

18 UN-Menschenrechtsexperten verlangen ein Ende der Maßnahmen gegen LGBTIQ+-Aktivisten in der Türkei und warnen vor Einschränkungen der Grundrechte.
Urteil gegen Moldau

EU-Gerichtshof verhängt Geldstrafe

Moldau muss eine LGBTIQ+-Organisation entschädigen, weil Behörden einen Pride-Marsch nach Drohungen von Gegnern eingeschränkt hatten.
Viel Widerstand in Berlin

Rot-Grün-Rote Koalitionspläne

In Berlin wollen Linke, Grüne und SPD gemeinsam regieren. Doch Kritik aus der Bundes-SPD belastet die Gespräche über das Bündnis.
Triumph in Roanne

Mika Brunold dreht das Finale

Mika Brunold gewinnt in Roanne nach Satzrückstand. Für den offen schwulen Schweizer ist es der zweite Challenger-Titel in gut einem Monat.