Sex im Fitnessstudio Einbrecher vergnügt sich mit Fitness-Geräten
In Schwerin sorgt ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Fitnessstudio für viel Aufsehen und Heiterkeit. Ein Mann soll dort eingebrochen sein, offenbar jedoch nicht mit Diebstahlabsicht. Nach Angaben der Polizei bemerkte eine Reinigungskraft den Eindringling am frühen Morgen, wie er Sex mit den Fitness-Geräten hatte.
Überwachungskameras filmten den Sex
Laut den Ermittlungen verbrachte der Verdächtige mehrere Stunden im Fitnessraum. Dabei soll unter anderem ein Trainingsgummiband beschädigt worden sein. Überwachungskameras hätten gezeigt, wie er sich an den Geräten sexuell befriedigte und „entsprechende Handlungen“ vornahm. Weiter ins Detail ging die Polizei nicht, online indes gibt es inzwischen bereits wilde Spekulationen darüber, welche Geräte der Mann wie konkret verwendet hätte haben können. Sex im Fitnessstudio gehört auch in der schwulen Community immer wieder gerne zu einer beliebten Fantasie, allerdings zumeist dann doch mit anderen sportaffinen Männern und weniger mit den Geräten selbst.
Wunsch nach Mitgliedschaft
Gegenüber den Behörden habe der Mann angegeben, nach dem Vorfall jetzt Mitglied im Studio werden zu wollen, die besondere Qualität der Gerätschaften scheint den lebefreudigen Einbrecher ganz offensichtlich überzeugt zu haben. Die Betreiberin des Fitnessstudios erstattete allerdings indes Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Der Mann wurde bis auf Weiteres des Studios verwiesen und seine Personalien aufgenommen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Unklar bleibt, wie der Mann in das nach Mitternacht verschlossene Studio gelangen konnte.
Die Lust am Leblosen
Manche Männer erleben sexuelle Erregung durch Gegenstände oder unbelebte Objekte, was in der Fachsprache als Objektophilie oder spezifischer als objektbezogener Fetischismus bezeichnet wird. Dabei stehen bestimmte Materialien, Formen oder Geräte im Fokus der sexuellen Fantasie, weil sie das Belohnungszentrum im Gehirn stimulieren und mit Lustgefühlen verknüpft werden. Solche Vorlieben sind in der Regel harmlos, solange sie einvernehmlich und ohne Schaden für andere ausgelebt werden.
Häufige Beispiele gerade unter schwulen Männern sind Kleidungsstücke wie Unterwäsche oder Leder, bestimmte Sportgeräte, Schuhe oder sogar alltägliche Gegenstände wie Gummibänder oder Werkzeuge. Der Fetisch entsteht oft durch eine Kombination aus visueller, taktiler oder symbolischer Stimulation: Das Objekt wird nicht nur als physischer Reiz, sondern auch als erotisches Symbol wahrgenommen.