Direkt zum Inhalt
Gesetzesvorhaben in der Ukraine
ANZEIGE

Schutz gegen Diskriminierung Die ukrainische Regierung arbeitet an einem Diskriminerungsschutz für LGBTIQ+

ms - 29.09.2025 - 15:00 Uhr
Loading audio player...

Erstmals im Juli dieses Jahres wurde in der Ukraine ein schwules Ehepaar rechtlich anerkannt, derweil der Druck auf die Regierung immer weiter wächst, eine eingetragene Partnerschaft oder die Ehe für alle im Land endlich einzuführen. Nun macht die Regierung in anderer Angelegenheit einen wichtigen Schritt auf die Community zu. 

Treffen mit queeren Vereinen 

Zwar gibt es seit 2015 bereits einen Diskriminierungsschutz für Schwule und Lesben in der Ukraine, der vor allem im beruflichen Umfeld greift, nun aber soll ein umfassender Anti-Diskriminierungsschutz für alle LGBTIQ+-Menschen folgen. Auch hier scheint die Regierung allerdings ebenso schrittweise auf Druck der Europäischen Union zu reagieren, denn ein möglicher EU-Beitritt des Landes geht im Grundsatz nur unter der Bedingung der Wahrung der Menschenrechte – dazu gehören auch Homosexuelle und queere Personen. 

Die Regierung traf sich deswegen jetzt mit den Vertretern mehrerer LGBTIQ+-Gruppen im Land, um detailliert ein neues Anti-Diskriminierungsgesetz du diskutieren, das auch die Kriminalisierung von Hassverbrechen mit einschließen soll. In Kiew fand der gemeinsame Dialog statt, der auch vom Europarat ausdrücklich begrüßt wurde. Queere Organisationen sollen dabei aktiv am Gesetzesvorhaben mitwirken. 

Internationale Zusammenarbeit

In einem nächsten Schritt sollen auch weitere NGOs und jene zivilgesellschaftliche Vereine mit eingeschlossen werden, die mit schutzbedürftigen Menschen und verfolgten Minderheiten zusammenarbeiten. Mittels einer digitalen Plattform sollen auch diese ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche einbringen, um so allumfassend den Gesetzentwurf bestmöglich umsetzen zu können. Außerdem ist geplant, internationale LGBTIQ+-Organisationen ebenso mit einzubinden und hier verstärkt in den Dialog einzutreten – einerseits für eine engere Zusammenarbeit, andererseits, um von den Erfahrungen jener Gruppen zu lernen und diese bestenfalls ebenso zu bedenken. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.
Überraschung bei Heartstopper

Gelöschte Sex-Szenen enthüllt

Die „Heartstopper“-Stars verrieten jetzt: Netflix strich den Großteil der gedrehten Sex-Szenen aus dem Abschlussfilm, einiges sei wie "Porno" gewesen.
Autor Benjamin Alire Sáenz

Abschied von einem Erzähler

Der Schriftsteller Benjamin Alire Sáenz, bekannt für „Aristoteles und Dante“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Dritte Festnahme von Drake Von

Pornostar wird abermals inhaftiert

Adultdarsteller Drake Von ist jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr festgenommen worden. Gegen ihn laufen inzwischen mehrere Strafverfahren.
Haft wegen Regenbogen-Shirt

Russland verschärft Repressionen

Ein russischer Kommunalwahlkandidat muss wegen eines Regenbogen-T-Shirts zehn Tage in Haft und darf nicht mehr kandidieren.
KI-Brillen sorgen für Kritik

Warnung vor Überwachungsrisiko

KI-Brillen von Meta könnten laut Kritikern neue Formen staatlicher Überwachung ermöglichen und besonders Minderheiten wie LGBTIQ+ gefährden.
Rätselhafter Tod in Dublin

Leiche in Recyclinganlage entdeckt

Ein obdachloser schwuler Mann wurde tot in einer Müllanlage in Dublin gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht aus.
Hardcore in Österreich

Alterscheck für alle Pornoseiten

Österreich plant ab 2027 verpflichtende Alterskontrollen für Pornoseiten. Kritiker warnen vor Risiken für Datenschutz und Anonymität.
Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.