Direkt zum Inhalt

Rekordjahr in den USA Tödlichstes Jahr für trans* und nicht-binäre Menschen

Von co - 17.11.2021 - 13:00 Uhr
Tödlichstes Jahr für trans* und nicht-binäre Menschen
Foto: © GP232
ANZEIGE
Loading audio player...

Letzte Woche erklärte die Human Rights Campaign 2021 zum bisher tödlichsten Jahr für trans*, nicht-binäre und generell nicht den Gender-Stereotypen entsprechende Menschen. Doch nur wenige Tage später wurde eine weitere trans* Frau ermordet.

Ein weiterer Mord

Seit Jahren gibt es in den USA immer mehr Morde an trans* und nicht-binären Personen. Es war leider schon früh klar, dass es 2021 nicht besser wird. Vor kurzem überholte 2021 das Vorjahr mit 45 Mordfällen. Mit der 25-jährigen Jenny De Leon kam nun noch eine weitere Tote dazu. Die Obdachlose hatte in Tampa, Florida, bei der LGBTI*-Organisation PFLAG Hilfe gesucht.

Eine Epidemie der Gewalt

LGBTI*-Organisationen und Präsident Joe Biden sprechen laut PinkNews bereits von einer wahren Mord-Epidemie. Laut der HRW könnten die wahren Zahlen jedoch viel höher sein: Viele Verstorbenen werden mit Deadname oder dem falschen Geschlecht aufgeführt und schaffen es so nicht in die offizielle Statistik. Dadurch sind LGBTI*-Organisationen oft gezwungen, selbst mit den Hinterbliebenen zu sprechen. Klar ist aber, dass die Gewalt jedes Jahr zunimmt. Besonders betroffen sind People of Color. Laut dem National Center for Health Statistics gibt es jährlich ein Todesopfer unter 12.000 15- bis 34-jährigen Amerikanerinnen – unter schwarzen Trans-Frauen ist es laut Mic jedoch eine Ermordete pro 2.600 Personen.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

FalterTipp Pop: Ebow – Cool, queer und gesellschaftskritischtazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heiße Heated Rivalry-Stars

TV-Serie räumt Nominierungen ab

Die „Heated Rivalry“-Stars Hudson Williams und Connor Storrie sind bei den Grindr Awards gleich mehrfach für ihre sexy Körper nominiert.
Ferran Torres leicht bekleidet

Fußballstar polarisiert mit Fotos

Spaniens Fußballstar Ferran Torres sorgt mit einer freizügigen Unterwäschekampagne für Aufsehen – und entfacht erneut Diskussionen in sozialen Medien.
Türklinke im Hintern

Kuriose Fälle in Notaufnahmen

Mehr als 1.500 Briten suchten binnen eines Jahres in England wegen Fremdkörpern im Hintern eine Notaufnahme auf. Ärzte warnen vor Verletzungsgefahren.
Alfie Watts übers Coming-Out

Familie reagierte mit Ablehnung

„Race Across the World“-Gewinner Alfie Watts spricht über die Ablehnung seiner Familie nach seinem bisexuellen Coming-Out und besondere Unterstützung.
Antidepressiva machen schwul

Neue Theorien aus Russland

Russlands Duma-Abgeordneter Vitali Milonow behauptet, Antidepressiva könnten Homosexualität auslösen, und fordert strengere Verschreibungsregeln.
STI-Welle in Italien

Sehr starker Anstieg bei Männern

In Italien steigen die Meldungen sexuell übertragbarer Infektionen deutlich. Besonders betroffen sind Männer, die Sex mit Männern haben.
Streit um UN-Menschenrechtsrat

Ausschluss von Anti-LGBTIQ+-Länder?

Fünf Staaten, die Homosexualität bestrafen, wurden jetzt in den UN-Menschenrechtsrat gewählt. Die African Human Rights Coalition übt scharfe Kritik.
Sportstreit in Nebraska

Trans* Verbot vor Abstimmung

Das Oberste Gericht Nebraskas lässt eine Abstimmung über ein Verfassungsverbot für trans* Sportlerinnen im Mädchen- und Frauensport zu.
Trauer um Coos Huijsen

Vorreiter der Community ist tot

Der Niederländer Coos Huijsen bekannte sich 1976 als erster Parlamentarier weltweit öffentlich zu seiner Homosexualität. Nun ist er gestorben.