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Nikki Hiltz gewinnt Bronze Message an die Community bei Hallen-Weltmeisterschaft in Polen

Von ms - 25.03.2026 - 13:30 Uhr
Nikki Hiltz gewinnt Bronze
Foto: IMAGO / ZUMA Press
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US-Leichtathletik-Star Nikki Hiltz hat bei den Hallen-Weltmeisterschaften 2026 im polnischen Toruń beim 1.500 Meter-Lauf die Bronzemedaille gewonnen. In einem taktisch geprägten Rennen setzte sich Hiltz gegen ein starkes Feld durch und überholte kurz vor der Ziellinie die Französin Agathe Guillemot. Mit einer Zeit von 3:59,68 Minuten stellte Hiltz außerdem einen persönlichen Hallenrekord auf.

Widmung an queere Jugendliche

Vor dem Finale hatte Hiltz in einem Instagram-Video geschrieben: „Dies ist für meine Community“, versehen mit Emojis der trans* und Regenbogen-Pride-Flagge sowie der US-Flagge. „Ich fühle mich stark motiviert, meine Community auf der globalen Bühne zu repräsentieren. Ich fühle mich geehrt, als trans* nicht-binäre Person das USA-Trikot zu tragen – wir alle queeren Menschen sind gleich amerikanisch“, sagte Hiltz. Nach dem Sieg erklärte Hiltz weiter: „Ich bin so stolz auf diese Medaille, danke für all die Liebe und Unterstützung. Ich widme diese Medaille allen queeren Jugendlichen in Amerika, die einen Traum haben… ihr seid magisch, ihr gehört in diese Welt und alles ist möglich!“

Outing und Mastektomie 

Hiltz outete sich 2021 als nicht-binär und unterzog sich nach den Olympischen Spielen 2024 einer beidseitigen Mastektomie. Dabei betonte Hiltz die Bedeutung der medizinischen Eingriffe für das persönliche Wohlbefinden. „Je authentischer ich bin, desto besser laufen meine Ergebnisse. Ich lebe auf einer hohen Frequenz des ´Versuche einfach, ich selbst zu sein‘, und das ist die ultimative Superkraft im Sport und im Leben.“ 

Neben Hiltz nahmen bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Polen vier weitere bekannte LGBTIQ+-Athleten und Athletinnen teil: Yulimar Rojas (Venezuela) gewann Silber im Dreisprung, Yared Nuguse (USA) belegte Platz fünf über 3.000 Meter, Trey Cunningham (USA) wurde Dritter über 60 Meter Hürden, und Ana Carolina Azevedo (Brasilien) trat über 60 Meter an, erreichte aber nicht das Finale.

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