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Nach Management-Wechsel Pornhub soll 70 Prozent der Mitarbeitenden entlassen haben

Von co - 29.06.2022 - 14:00 Uhr
Pornhub soll 70 Prozent der Mitarbeitenden entlassen haben
Foto: © aradaphotography
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Kürzlich traten Pornhub-CEO Feras Antoon und COO David Tassillo zurück, verbleiben aber weiterhin als Teilhaber. Jetzt berichten Insider, dass mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden entlassen wurden – laut einem Beitrag auf der Social-Media-Seite Blind sogar 70 Prozent. MindGeek, die Firma hinter dem Streaming-Dienst, weigerte sich bisher, konkrete Zahlen zu nennen. Eine für das Unternehmen sprechende Person behauptete gegenüber Variety, dass diese Gerüchte „irrsinnig und völlig falsch“ seien.

Nicht einvernehmliche Videos

Ein Enthüllungsbericht von New Yorker zeigte letzte Woche, dass Pornhub noch immer explizite Videos mit nicht einvernehmlichem Geschlechtsverkehr hostete – auch solche mit Minderjährigen – und sich beharrlich weigerte, das Material zu löschen: Mehrere Menschen, die in diesen Videos gezeigt wurden, ersuchten die Seite monatelang vergeblich darum, die Aufnahmen zu entfernen.

Reaktionen des Unternehmens

Ziemlich direkt nachdem der Artikel online ging, dankten der CEO und der COO ab. Außerdem beschrieb Globe and Mail tags darauf, dass MindGeek plane, „zur Kostensenkung eine Reihe von Mitarbeitenden zu entlassen, da das Unternehmen in den letzten 18 Monaten Umsatzeinbußen hinnehmen musste, nachdem eine Reihe von Enthüllungen bekanntgab, dass MindGeek die Veröffentlichung von Material von sexuellem Kindesmissbrauch und anderen nicht einvernehmlichen Videos auf Pornhub erlaubt hatte“. Anscheinend wickeln sowohl Visa als auch Mastercard keine Zahlungen an MindGeek mehr ab. 

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