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Mord nach SM-Sex
Foto: iStock / Astrid860
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Mord nach SM-Sex Lesbische Angeklagte stach auf Sex-Partnerin im Wald ein

ms - 20.03.2026 - 08:00 Uhr
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In Saarbücken wurde jetzt Anklage gegen eine 36-jährige Frau erhoben, die im vergangenen Jahr vor knapp vier Monaten eine Sex-Partnerin nahe des Autobahnparkplatzes bei Rehlingen-Siersburg im Saarland ermordet haben soll. 

SM-Sex im Wald

Nach Einschätzung der Ermittler sind die beiden Frauen aus Baden-Württemberg gemeinsam mit einem Auto zum Parkplatz gefahren. Anschließend hatten das lesbische Paar „Sexualverkehr mit Praktiken aus dem sado-masochistischen Spektrum“ in einem nahen Waldstück, so die Staatsanwaltschaft. Zunächst wurde das spätere Opfer dabei mit einer Gliederkette um den Hals gedrosselt, wobei es zu erheblichen Verletzungen im Halsbereich gekommen ist, die die 30-Jährige widerstandsunfähig gemacht haben soll. 

Leichnam von Spaziergänger entdeckt

Anschließend soll die mutmaßliche Täterin „zur Befriedigung ihres Geschlechtstriebs“ immer wieder mit einem Küchenmesser auf die jüngere Frau eingestochen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Hals und starb kurze Zeit später an einer Kombination aus Blutverlust und der Schwere der Wunden selbst. Der leblose Körper der 30-Jährigen wurde später auf einem Feldweg von einem Spaziergänger entdeckt, der die Polizei informierte.  

Die 36-jährige Tatverdächtige wurde schlussendlich im rheinland-pfälzischen Kreis Mainz-Bingen festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Im angedachten Prozess soll nun auch mittels eines psychiatrischen Sachverständigen die Frage geklärt werden, ob die mutmaßliche lesbische Mörderin psychisch erkrankt ist.  

Hintergrund von Mordtaten 

In Deutschland sowie in den meisten anderen Ländern weltweit sind Männer weitaus häufigeren Täter bei Morddelikten. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik machen Männer in den letzten Jahren rund 90 Prozent der Mordtäterschaft aus. Frauen sind in diesen Statistiken sehr viel seltener vertreten, wobei die Zahl der weiblichen Täterinnen je nach Jahr und Fall schwankt, jedoch meistens zwischen 5-10 Prozent liegt. Häufig sind die Mordopfer bei Taten von Frauen ebenfalls Partner oder enge Vertraute. Die Mordmotive können emotionale und psychische Belastungen oder extreme Verzweiflung sein.

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