Direkt zum Inhalt
LGBTIQ+-Büro in New York

LGBTIQ+-Büro in New York Trans* Frau als neue Leiterin der NYC-Einrichtung benannt

ms - 16.03.2026 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, hat eine neue Executive Order unterzeichnet, die offiziell das erste Büro für LGBTIQ+-Angelegenheiten des Bürgermeisters ins Leben ruft. Die Einrichtung des Büros wird von der Anwältin Taylor Brown als erste Direktorin begleitet. Brown wird die erste trans* Frau in der Geschichte sein, die ein New Yorker Stadtbüro oder eine Stadtbehörde leitet.

Schutz der Community

Mamdani erklärte dazu: „New York City ist stolz auf seine LGBTQIA+-Gemeinschaft und wird niemals Gesundheitsversorgung, Sicherheit oder Würde aufgrund der Identität einer Person verweigern. Mit Taylor Brown als Direktorin des neuen Büros für LGBTQIA+-Angelegenheiten wird die queere Gemeinschaft der Stadt nicht nur gefeiert, sondern in jeder Hinsicht geschützt.“

Und Brown sagte: „New York hat mir alles gegeben – lebensrettende Gesundheitsversorgung, Bildung, ein Zuhause, eine Karriere, meine gewählte Familie und ein Leben mit Sinn. Ich bin so stolz, diese Stadt als erste Direktorin des Büros für LGBTQIA+-Angelegenheiten des Bürgermeisters zu dienen. Ich werde jeden Tag daran arbeiten, sicherzustellen, dass die Türen von New York City für alle offen bleiben und die Stadt ihre Tradition fortsetzt, ein Leuchtturm der Möglichkeiten und Hoffnung für die ignorierten, diskriminierten und absichtlich ausgeschlossenen Menschen zu sein. Ich freue mich darauf, mit den verschiedenen Behörden zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass wir die LGBTQIA+-Gemeinschaft vor feindseligen Akteuren schützen, die nicht die Werte von New York City teilen.“ 

Aufgaben von Brown 

Brown hat ihre Karriere auf die Förderung verfassungsrechtlicher und gesetzlicher Schutzrechte für trans* Personen im ganzen Land konzentriert, wobei sie besonderen Wert auf Chancengleichheit im Gesundheitswesen, Rechte von Gefangenen, Bildung und Beschäftigung legt. Vor ihrer neuen Rolle war Brown stellvertretende Generalstaatsanwältin im Zivilrechtsbüro der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates New York.

Das Büro für LGBTIQ+-Angelegenheiten des Bürgermeisters wurde als zentralisierende Instanz innerhalb der städtischen Verwaltung konzipiert, um Ressourcen und Initiativen in Bezug auf queere New Yorker zu überwachen und zu koordinieren. Es wird auch mit der Durchsetzung von Gleichstellungsrichtlinien betraut und soll sicherstellen, dass in anderen städtischen Behörden keine Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung stattfindet.

Zudem wird das Büro das NYC Unity Project übernehmen – eine bestehende städtische Initiative, die Dienstleistungen für LGBTIQ+-New Yorker koordiniert, und sich verpflichtet, diese weiter auszubauen. Darüber hinaus wird das Büro Ressourcen entwickeln und stärken, um die Schutzmaßnahmen der Stadt für homosexuelle und queere Personen zu wahren. Diese Verpflichtung erhält aktuell noch mehr Gewicht angesichts der jüngsten Streitigkeiten um die Pride-Flagge beim Stonewall National Monument

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Ranking zu LGBTIQ+-Rechten

Florida und Arkansas am Ende

Ein neuer Index sieht die Lage für LGBTIQ+-Menschen in mehreren US-Bundesstaaten kritisch und warnt vor einer wachsenden Spaltung innerhalb des Landes
"Tip Toe“ schlägt hohe Wellen

Debatte um Schwulenfeindlichkeit

Die neue Serie „Tip Toe“ sorgt mit ihrer drastischen Handlung für Diskussionen. Schauspieler Gabriel Clark sieht die Serie als wichtigen Weckruf.
CSU beim CSD München

Rückkehr eines Paradewagens

Die CSU wird beim diesjährigen CSD in München erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem eigenen Wagen an der Politparade teilnehmen.
Rebellion in Oxford

Akademische Proteste an Universität

Nach der Absage einer umstrittenen Vorlesungsreihe kritisieren über 100 Wissenschaftler die Universität Oxford und betonen die Meinungsfreiheit.
Appell an Frankreich

Sorge um LGBTIQ+-Rechte

Mehrere LGBTIQ+- und Menschenrechtsorganisationen fordern von Frankreich ein stärkeres internationales Engagement für die Rechte queerer Menschen.
New York setzt Zeichen

Pride-Empfang im Rathaus

Mit einer großen Pride-Veranstaltung hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani die Unterstützung seiner Stadt für queere Menschen bekräftigt.
Streit um US-Toilettengesetz

Idaho will DNA-Tests nutzen

Im US-Bundesstaat Idaho sorgt die mögliche Nutzung von DNA-Tests zur Durchsetzung des Toilettengesetzes für viel Kritik und Fragen zum Datenschutz,
Musiker stirbt in London

Ermittlungen nach Messerattacke

Der britische Singer-Songwriter Talay Riley, der mit Stars wie Britney Spears zusammenarbeitete, ist bei einer Messerattacke in London gestorben.
Verbot von Cruising in Berlin

Bildungssenatorin fordert Maßnahmen

Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch möchte verstärkt gegen ein schwules Cruising-Gebiet an den Kaulsdorfer Seen vorgehen.