Direkt zum Inhalt
Kommunalwahl in Bayern

Kommunalwahl in Bayern LSVD+ will Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Lokalpolitikern erhöhen

ms - 04.02.2026 - 09:00 Uhr
Loading audio player...

Der LSVD+ Bayern hat eine landesweite Aktion gestartet, um queere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl Anfang März im Freistaat stärker in den Fokus zu rücken. „Ziel ist es, Menschen, die sich selbst als queer identifizieren und für ein kommunales Mandat kandidieren, sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in der Kommunalpolitik zu stärken“, so der LSVD+. 

Überparteiliche Aktion für LGBTIQ+-Politiker

Unter dem Titel „Kommunal. Queer.“ Können sich Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Bayern ab sofort über einen digitalen Fragebogen anmelden und darin auch Informationen über sich und ihr Engagement teilen. Auf dieser Grundlage werden dann eine landesweite Übersicht und Kurzportraits erstellt, die dann wiederum über den bayerischen Landesverband verbreitet werden sollen. Der LSVD+ betont dabei insbesondere, dass die ganze Aktion überparteilich angelegt ist und ausdrücklich nicht als Wahlempfehlung dienen soll. Homosexuelle und queere Lokalpolitiker aller Parteien können sich melden. Einzige Grundvoraussetzungen sind die Selbstdefinition als queer sowie ein Bekenntnis gegen demokratie- oder menschenfeindliche Positionen.

Engagement queerer Lokalpolitiker

„Queere Menschen leben überall – und sie übernehmen Verantwortung vor Ort. Gerade in einer Zeit, in der queere Engagierte auch in Bayern immer wieder politisch missachtet oder angegriffen werden, wollen wir mit dieser Aktion ein positives Signal senden. Uns ist wichtig, dass queere Kandidat*innen selbst sprechen – statt, dass nur über sie gesprochen wird. Queere Kandidat*innen kandidieren für die gesamte Stadtgesellschaft und bringen wichtige Erfahrungen und Perspektiven ein, die unsere Kommunen und die Demokratie stärken,“ erklärt Markus Apel aus dem Vorstand des LSVD+ Bayern. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Keine Jobs für Homosexuelle?

Sehr schwierige Lage in Afrika

Homosexuelle haben in Afrika nicht „nur“ mit Diskriminierung zu kämpfen, auch die Jobsuche wird zum Hürdenlauf, betont jetzt eine Hilfsorganisation.
Indonesien im Zwiespalt

Zwischen Hass und Herzlichkeit

Indonesien kämpft seit zehn Jahren zwischen den Extremen: LGBTIQ+-Menschen bekämpfen oder integrieren. Ein neue Studie untersuchte das Phänomen.
Kommunikation ohne Big Brother

Neue kreative Wege in Russland

Russland schränkt digitale Wege immer mehr ein, die queere Community und viele Bürger experimentieren derzeit mit neuen Kommunikationsideen.
Rechtsextremismus im Senegal

Experte warnt vor homophoben Kurs

Im Senegal führt ein rechtsextremer Kurs zu immer mehr Homophobie. Die Folge ist Isolation von der Staatengemeinschaft, warnt der Intellektuelle Rodolphe P.
Große Gefahr in Ghana

Kriminelle locken Schwule in Fallen

Alarm in Ghana: Mittels der Dating-Masche wurden in den letzten Wochen hunderte schwule Männer von Kriminellen in Fallen gelockt und ausgeraubt.
Ally Anne Hathaway

Engagement für LGBTIQ+

Anne Hathaway betonte ihre Verbundenheit mit der Community und will LGBTIQ+-Menschen mit "Der Teufel trägt Prada 2" ein wenig Freude schenken.
Pride-Verbot in Florida

Keine Unterstützung für LGBTIQ+

Floridas Gouverneur Ron DeSantis hat per Gesetz allen Behörden jetzt verboten, Pride-Events oder Vielfalts-Projekte zu unterstützen.