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Japan macht Fortschritte für LGBTI* Nichtanerkennung der Homo-Ehe verfassungswidrig

Von tr - 30.03.2021 - 12:00 Uhr
Japan macht Fortschritte für LGBTI* // © fotoVoyager
Foto: Japan macht Fortschritte für LGBTI* // © fotoVoyager
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Jahrzehnte kämpfte Japan für die gleichgeschlechtliche Ehe. Bisher wurde diese vom Land nicht anerkannt. Doch nun gibt es ein Urteil, welches diese Tatsache als verfassungswidrig einstuft. Auch in Hongkong (China) klagt ein schwuler Witwer dagegen, dass seine Beziehung nicht akzeptiert wurde. Dieser aktuelle Fall macht ein rückständiges Rechtssystem deutlich.

Immer weniger homophobe Menschen

Zwar werden in Japan Menschen vor Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung im öffentlichen Bereich geschützt. Allerdings bemüht sich keiner im privaten Sektor darum. Das Denken geht immer mehr in Richtung Gleichberechtigung. Eine chinesische Studie ergab 2020, dass sich lediglich zwölf Prozent der Befragten gegen Anti-LGBTI*-Diskriminierungs-Gesetze aussprechen. Vier Jahre zuvor waren es noch 35 Prozent, wie South China Morning Post kürzlich berichtete.

Der Weg in Hongkong ist noch lang

Nun wurde ein Gesetz verabschiedet, welches stillende Frauen schützt. Das war ein Anfang und ein Zeichen des guten Willens. Doch jetzt muss es in dieser Richtung weitergehen. Das würde zeigen, wie erst die Regierung die Menschenrechte nimmt. Hongkong möchte sich gegen Homophobie und für LGBTI*-Personen einsetzen. Diskriminierung darf nicht als richtig angesehen werden. Daher geht der Kampf für die gleichgeschlechtliche Ehe dort weiter. Man denkt dabei außerdem an obdachlose LGBTI*s und an trauernde, verwitwete Menschen, deren homosexuelle Beziehung nicht anerkannt wurde.

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