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Ins Krankenhaus geprügelt Rugby-Spieler spricht über schwulenfeindlichen Angriff

Von co - 12.04.2022 - 12:00 Uhr
Rugby-Spieler spricht über schwulenfeindlichen Angriff
Foto: © twitter.com_ebintosh
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Der 23-jährige Rugby-Spieler Evan Somers besuchte am Wochenende einen Klub nahe der Dame Street im Stadtzentrum Dublins. Als er den Klub verließ, verspottete ihn ein Mann mit schwulenfeindlichen Beleidigungen. Dann wurde der Mann handgreiflich. Somers trug unter anderem eine gebrochene Augenhöhle und zwei Frakturen am Knöchel davon. Die Polizei sucht nach Personen, die das Geschehen bezeugen können.

Reaktionen auf den Angriff

Somers’ Rugy-Team, die Emerald Warriors, waren laut RTÉ geschockt und am Boden zerstört. Die Irish Rugby Federation sagte, dass sie mit ihm Schulter an Schulter steht – Gewalt und LGBTI*-Hass hätten „in unserer Gesellschaft keinen Platz“. Laut Somers’ Tante Kamara ist dieser traurig über den Angriff. Die vielen unterstützenden Nachrichten hätten ihm allerdings geholfen. Tánaiste und Wirtschaftsminister Leo Varadkar zeigte sich „entsetzt“ darüber, dass ein solcher Angriff in Dublin auftrat. Justizministerin Helen McEntee beschrieb die Attacke als „bösartig“ und „zielgerichtet“. Sie habe mehrfach mit dem Dubliner Polizeichef gesprochen, damit ein solcher Angriff nicht noch einmal passiere.

Immer mehr Übergriffe

Laut Polizist und LGBTI*-Aktivist Adam Long sind gewaltsame Angriffe wie dieser häufig und auf dem Vormarsch. Irland sei ein Sonderfall in Europa, weil es keine Gesetze gegen Hassverbrechen gäbe. Er nannte Somers „außergewöhnlich mutig“ dafür, von dem Vorfall zu berichten.

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