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„Ich fühle mich nicht sicher“ LGBTI*-Flüchtling in Madrid angegriffen

Von co - 04.01.2021 - 14:00 Uhr
LGBTI*-Flüchtling in Madrid angegriffen
Foto: © bodnarchuk
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Ein 19-jähriger Marokkaner, der in Spanien Zuflucht suchte, wurde am 22. Dezember in Madrid angegriffen. Laut Morocco World News ist der Flüchtling ein LGBTI*-Asylbewerber, der im städtischen Aufnahmezentrum Las Caracolas wohnt. Das Zentrum befindet sich im Stadtteil Vallecas, in dem der junge Mann angegriffen wurde: Ein Passant kam in einem Park auf ihn zu und fragte ihn, ob er eine „Schwuchtel“ sei. Anschließend griff er mit einem Messer an. Der Marokkaner musste mit fünf Stichen am Arm genäht werden.

Genau diese Art von aggressiver Gewalt war es, die den 19-Jährigen von Marokko nach Spanien fliehen ließen: „Diese Dinge, die mir in Spanien passiert sind, sind traumatisch, weil sie mich die Situationen, die ich in Marokko erlebt habe, erneut durchleben lassen.“ Unter dem marokkanischen Gesetz, das Homosexuelle bestraft, habe er sich eingesperrt gefühlt. In Spanien wolle er so schnell wie möglich seine Papiere bekommen, um eine Arbeit zu finden und seine Mutter wiederzusehen.

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