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Hohe Auszeichnung für Pillion Zwei Siege bei den London Film Critics’ Circle Awards

Von ms - 03.02.2026 - 15:15 Uhr
Pillion ist bester Brit-Film des Jahres
Foto: IMAGO / Landmark Media
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Große Freude beim Filmteam von „Pillion“: Der Siegeszug der schwulen SM-Lovestory zwischen einem Biker und einem jungen Mann geht weiter. Bei den London Film Critics’ Circle Awards 2026 wurde der Kino-Hit jetzt als bester britisch-irischer Film des Jahres ausgezeichnet. Zudem wurde Regisseur Harry Lighton für sein Spielfilmdebüt als bester britisch-irischer Nachwuchsfilmer geehrt. 

Viele Preise für Pillion 

„Pillion“ hat bereits mehrere weitere Preise ergattert, darunter vier Auszeichnungen bei den British Independent Film Awards (BIFA) 2025, unter anderem erneut als bester britischer Independent-Film sowie Lighton als bester Debüt-Drehbuchautor. Beim Internationalen Filmfestival in Cannes gab es für das Drehbuch den renommierten Un Certain Regard – Best Screenplay Award. Über einen weiteren Drehbuchpreis konnte sich Lighton dann auch noch bei den Gotham Independent Film Awards freuen.  

Bereits Ende Februar könnten die nächsten Preise ins Haus stehen: Beim BAFTA (British Academy of Film and Television Arts) wurde der BDSM-Film mit Alexander Skarsgård und Harry Melling in den Hauptrollen drei Mal nominiert als Bester britischer Film, für das Herausragende Debüt eines britischen Autors, Regisseurs oder Produzenten sowie für das Beste adaptierte Drehbuch. Grundlage des Films ist der Roman „Box Hill“ von Adam Mars-Jones, in dem die dominanz-devote Beziehung zwischen den zwei ungleichen Männern thematisiert wird. Ende März kommt der Film auch in Deutschland in die Kinos. 

Weitere Preise – auch für Timothée Chalamet

Bei den London Film Critics’ Circle Awards gingen zudem vier Preise an Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“, darunter die Auszeichnung für den Film des Jahres. Anderson selbst wurde als Regisseur und Drehbuchautor des Jahres prämiert, Sean Penn als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Die Hauptdarstellerpreise gingen überdies an Jessie Buckley, die als Schauspielerin des Jahres für ihre Darstellung der Agnes Shakespeare in „Hamnet“ geehrt wurde, sowie an Timothée Chalamet, der als Schauspieler des Jahres für seine Rolle als Marty Mauser in „Marty Supreme“ ausgezeichnet wurde. 

Der Preis für die beste Nebendarstellerin ging an die erfahrene Schauspielerin Amy Madigan für ihre Rolle als Gladys im Horrorfilm „Weapons“. Josh O’Connor wurde als bester britisch-irischer Darsteller des Jahres geehrt, Robert Aramayo erhielt den Preis als bester Nachwuchsdarsteller. Die Auszeichnung als bester junger britisch-irischer Darsteller ging an Alfie Williams für „28 Years Later“. Ehrenpreise erhielten Regisseur Guillermo del Toro mit dem Dilys-Powell-Preis für herausragende Leistungen im Film sowie Cynthia Erivo mit dem Derek-Malcolm-Preis für Innovation.

Über die Auszeichnungen entschieden die rund 200 Mitglieder der Filmsektion des Critics’ Circle, der ältesten Filmkritikerorganisation Großbritanniens. „Die Gewinner der London Critics’ Circle Film Awards zeigen die Leidenschaft unserer stimmberechtigten Mitglieder für neue, spannende Geschichten, engagierte schauspielerische Leistungen und herausragende handwerkliche Qualität“, so Jane Crowther, Vorsitzende der Filmsektion des Critics’ Circle.

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