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„Here For Real Love“ One Million Moms gegen „Gehirnwäsche“ in eharmony-Werbespot

Von co - 04.02.2022 - 13:00 Uhr
One Million Moms gegen „Gehirnwäsche“ in eharmony-Werbespot
Foto: © Marketing the Rainbow
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Das Dating-Portal eharmony heißt nach anfänglichem Zögern nun auch homosexuelle Singles willkommen (SCHWULISSIMO berichtete). Das kommuniziert eharmony Australia nun mit einem Werbefilm, in dem zwei Männer gemeinsam Erdnussbutter-Toast essen und sich umarmen. Doch der Clip ist der ultrakonservativen Organisation One Million Moms ein Dorn im Auge: Sie startete eine Petition gegen diese „Gehirnwäsche“. 

„Unmoralische“ Werbung

Der Werbefilm sei ein Versuch, den „LGBTI*-Lebensstil zu normalisieren und zu glorifizieren“: „Diese eharmony-Werbung betreibt Gehirnwäsche bei Kindern und Erwachsenen, indem sie sie desensibilisiert und davon überzeugt, dass Homosexualität natürlich ist, obwohl es sich in Wirklichkeit um eine unnatürliche Liebe handelt, die in der Heiligen Schrift verboten ist, genauso wie die Liebe, die auf Ehebruch beruht“, so Leiterin Monica Cole laut LGBTQNation in einer E-Mail. Vor allem kritisierte sie, dass der Spot zu einer Zeit läuft, in der Kinder vor dem Fernseher sitzen.

Schon der zweite Clip

Der aktuelle eharmony-Werbefilm ist bereits der zweite, der mit LGBTI*-Paaren wirbt. Der erste lief letzten Februar und zeigte zwei Frauen, die sich gegenseitig mit Eis füttern. Auch diesen Werbespot bemängelte One Million Moms laut PinkNews mit denselben Worten. Homosexualität sei „unnatürlich und unmoralisch“ – das mache Römer 1,26–27 „sehr deutlich“. Die Organisation stehe jedoch weiterhin für „die biblische Wahrheit“ ein.

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