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Gegen Gottes Gesetz Republikaner gegen Hilfe für LGBTI*-Personen

Von co - 16.11.2021 - 12:00 Uhr
Republikaner gegen Hilfe für LGBTI*-Personen
Foto: © facebook.com_RepBobGood
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Der republikanische Abgeordnete für Virginia, Bob Good, sprach sich vor dem Kongress gegen die Ehe für alle und den Zugang zu Unterkünften für trans* Personen aus.

Schuldzuweisung an LGBTI*-Community

Der Kongress debattierte über das Gesetz zum Verhindern von Gewalt in der Familie und für bessere Unterstützungsmaßnahmen. Dieses neue Gesetz finanziert Notunterkünfte und unterstützende Leistungen für die Überlebenden von häuslicher Gewalt. Good behauptete: „Nahezu alles, was unsere Gesellschaft plagt, lässt sich darauf zurückführen, dass Gottes Gesetz und seine Regeln für und seine Definition von Ehe und Familie nicht befolgt werden.“ Laut Metro Weekly kritisierte der Politiker außerdem, dass es Unterkünften und Unterstützungsdiensten verboten ist, Hilfesuchende aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität abzuweisen. Gerade bei Hilfe für trans* Personen könnte das „religiöse Anbieter zwingen, […] ihre tief verwurzelten Überzeugungen zu verletzen oder ihre Arbeit ganz einzustellen“.

Reaktionen auf Goods Aussagen

Die Secular Coalition for America schrieb dazu: „Nicht nur ist das komplett falsch, Abgeordneter Bob Good, es ist auch noch eine grobe Beleidigung für alle Überlebenden und Opfer von häuslichem Missbrauch.“ Der ehemalige Abgeordnete Denver Riggleman, der Goods Mitbewerber war, schrieb: „Was unsere Gesellschaft plagt, sind Idioten.“ Riggleman war während der Vorwahlen als zu wenig konservativ eingestuft worden, weil er zwei gleichgeschlechtliche freiwillige Helfer miteinander verheiratete.

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