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Forderungen in Bayern
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Forderungen in Bayern LSVD+ Bayern wünscht sich mehr Einsatz bei LGBTIQ+ auf lokaler Ebene

ms - 23.02.2026 - 12:00 Uhr
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In zwei Wochen findet in Bayern die Kommunalwahl statt, die auch für LGBTIQ+-Menschen als richtungsweisend eingestuft wird. Der LSVD+ Bayern hat nun einen Forderungskatalog für die Kommunen im Freistaat veröffentlicht mit dem erklärten Ziel, Sicherheit und Infrastruktur für die Community zu stärken. 

Demokratie auf lokaler Ebene 

Markus Apel vom LSVD+ in Bayern bekräftigt so: „Kommunen sind der Ort, an dem Demokratie konkret gelebt wird – in Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen werden Entscheidungen getroffen, die das tägliche Leben queerer Menschen unmittelbar betreffen. Dazu gehören sichere öffentliche Räume, diskriminierungsfreie Verwaltungen, funktionierende Beratungsstrukturen, Bildungsangebote und Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement. Kommunen müssen queere Vielfalt aktiv fördern und schützen. Die Kommunalwahl am 8. März 2026 ist eine wichtige Möglichkeit, lokale Stimmen für demokratische und vielfältige Kommunen in ganz Bayern zu stärken.“

Sicherheit von queeren Menschen

Zu den Kernforderungen an die Kommunen gehören dabei, die Sicherheit von queeren Menschen zu gewährleisten und kommunale Sicherheitsstrukturen für queere Lebensrealitäten zu sensibilisieren. So müsse insgesamt auch eine diskriminierungsfreie Verwaltung sichergestellt sein. Außerdem sei es wichtig, die queere Bildungs- und Aufklärungsarbeit zu stärken und über dies auch ehrenamtliches Engagement im Bereich LGBTIQ+ besser aufzustellen: „Dafür braucht es verlässliche Förderungen, unbürokratische Unterstützung und öffentliche Anerkennung. Queere Initiativen benötigen sichere und langfristig verfügbare Räume für Begegnung, Beratung und Community-Arbeit.“ 

Unterstützung für CSDs

Darüber hinaus wünscht sich der Verein mehr Unterstützung bei den CSDs im Freistaat, sowohl im Bereich der Genehmigungen wie auch bei den Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem, so Apel weiter: „Kommunen sollen hauptamtliche LSBTIQ*-Ansprechpersonen benennen, kommunale Aktionspläne entwickeln und feste Formate zum Austausch zwischen Kommune und Community etablieren.“ Abschließend ruft der Verband alle Wähler und Wählerinnen dazu auf, gezielt nur jene Kandidaten und Kandidatinnen zu unterstützen, die sich „für Demokratie, Vielfalt und die Selbstbestimmung queerer Menschen“ einsetzen. 

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