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Er folterte LGBTI* Tschetschenischer General bei Ukraine-Invasion getötet

Von co - 04.03.2022 - 13:00 Uhr
Tschetschenischer General bei Ukraine-Invasion getötet
Foto: © zabelin
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Magomed Tushayev stand treu auf der Seite Putins und führte die LGBTI*-Verfolgung in Tschetschenien an. Er war ein hochrangiger Berater und militärischer Führer Russlands. Am 26. Februar wurde er laut The Los Angeles Blade bei den Kämpfen in der Ukraine getötet, und zwar bei einem Gefecht mit der elitären Alpha Group um den internationalen Frachtflughafen Antonov (beziehungsweise Hosomel) nordwestlich von Kiew. Ramzan Kadyrov, Chef der Tschetschenischen Republik in Russland, behauptet laut Reuters weiterhin, seine Streitkräfte hätten „keinen einzigen Verlust“ erlitten. Putin habe richtig entschieden und man werde „seine Befehle unter allen Umständen ausführen“.

„Ein Massenmörder weniger“

„Während ich mich niemals über die Tötung eines Menschen freue, bedeutet sein Tod, dass ein Massenmörder weniger auf freiem Fuß ist“, so der britische LGBTI*-Aktivist Peter Tatchell gegenüber der Jerusalem Post. „Diejenigen, die durch das Schwert leben, sollten nicht überrascht sein, wenn sie durch das Schwert sterben.“ Tushayev Tod bedeute vor allem, dass er keine tschetschenischen LGBTI* und Dissidenten mehr entführen, foltern und töten könne, „was eine gute Sache ist“.

LGBTI* in Tschetschenien

Seit 2017 trieben tschetschenische Sicherheitskräfte des Kadyrov-Regimes Dutzende vermutlich schwule Männer zusammen, um sie tagelang in inoffiziellen Haftanstalten festzuhalten, zu demütigen, auszuhungern und zu foltern. Auch der Dokumentarfilm „Welcome to Chechnya“ (2020) spricht von Tschetscheniens Homosexuellen-Verfolgung. 

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