Aktivismus während Corona Kampf um LGBTI*-Rechte in New York geht digital
Sichtbarkeit ist in der momentanen Krise besonders schwer zu erreichen. Trotzdem engagieren sich die laut GayCityNews noch recht jungen LGBTI*-Organisationen Equality New York (EQNY) und New Pride Agenda gerade jetzt für Sichtbarkeit. Kurz vor Ende der Legislaturperiode wollen sie den führenden Politikern in New Yorks Hauptstadt Albany die LGBTI*-Community und deren Kampf für gleiche Rechte in Erinnerung rufen.
Dazu findet am 7. Mai der erste virtuelle LGBTI*-Aktionstag statt. Bereits letztes Jahr veranstaltete EQNY gemeinsam mit der New York Transgender Advocacy Group einen ähnlichen Aktionstag. Dieses Jahr wird es digital: Geplant sind ein Webcast mit Äußerungen ausgewählter Politiker, Kontaktversuche zu Senatoren und Abgeordneten sowie Webinare zu wichtigen Zielen der Organisation. Zu Letzteren gehören unter anderem ein adäquater Schutz für inhaftiere Trans-Personen und eine umfassende Sexualaufklärung an Schulen. Außerdem soll ein vage formuliertes Gesetz aufgehoben werden, dass es der Polizei erlaubt, Personen festzunehmen, die „zu Prostitutionszwecken herumlungern“ – denn festgenommen werden dabei auffallend oft braune Trans-Frauen.