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Heino grüße nicht einmal mehr Ramona Leiß rechnet ab: Karriereknick nach Coming-out

Von tb - 27.03.2026 - 20:30 Uhr
Ramona Leiß rechnet ab
Foto: © IMAGO / APress
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Ramona Leiß holt zum Rundumschlag aus — und Heino bekommt die Quittung!

 

Promi-Eiszeit im Volksmusik-Zirkus

Die Fernsehlandschaft ist um ein Drama reicher: Ramona Leiß, einst TV-Darling der flotten Nachmittagsunterhaltung, spricht frech und offen wie nie über ihren Frust auf Schlagerstar Heino. Nach ihrem Coming-out als lesbische Frau wurde die 68-Jährige, wie sie erzählt, von den Chefetagen der Sender links liegen gelassen. Publikum? Kein Problem! Doch hinter den Kulissen scheint es nach ihrem Outing eher frostig geworden zu sein. Heino, einst Stammgast auf Leiß’ Bühnen, grüßt sie inzwischen offenbar nicht einmal mehr – und das nach unzähligen gemeinsamen Tourneebühnen. „Sehr enttäuschend“, so Leiß, die den Lackmustest auf echte Freundschaft in der Branche gemacht hat.

 

Karriere aus, weil lesbisch? Die bittere Wahrheit

Offenbar war der Schritt ins Licht der Öffentlichkeit für Ramona Leiß ein Risiko, das sie aus Sicht der TV-Manager teuer bezahlen musste. „Geld gegen Freiheit getauscht“, sagt sie heute trocken. Besonders markant: Ihre Zuschauerinnen und Zuschauer blieben ihr treu. Sie erhielt zahlreiche Briefe, darunter viele von Frauen, die ihr später für ihren Mut dankten. Laut Medienberichten ist Leiß’ Statement leider kein Einzelfall – queere Moderatorinnen und Moderatoren erleben im Showgeschäft immer noch Barrieren. Im neuen Jahrzehnt, in dem sich immer mehr Prominente als Teil der LGBTIQ+-Community outen, ist es umso erstaunlicher, dass mit dem Outing immer noch Karriererisiken einhergehen.

 

Heino schweigt, Hannelore lächelt

Vor allem von Musikurgestein Heino fühlt sich Leiß im Stich gelassen. „Wir arbeiteten jahrelang zusammen, heute gibt’s nicht einmal ein ‚Hallo‘,“ bemängelt sie. Erstaunlich: Während Heino ihr aus dem Weg gehe, war seine gerade verstorbene Ehefrau Hannelore stets herzlich zu Leiß. Muss der blonde Schlagerbarde etwa dringend an seiner Medienkompetenz und Herzlichkeit arbeiten? Ein Kommentator aus der Szene meint dazu nur: „Promifreundschaften — nicht selten oberflächlich, selten echt!“

 

Outing mit Nachwirkung: Würde sie es nochmal tun?

Leiß blickt mit gemischten Gefühlen zurück: Sie würde sich heute deutlich früher und bewusster outen, auch wenn die Karriere darunter gelitten hätte. Nach ihrem Abschied von der großen TV-Bühne versucht sie ihr Glück inzwischen als Künstlerin — und kann einer jüngeren Generation tatsächlich Mut machen. Wer hätte gedacht, dass dieses Promi-Drama im Jahr 2026 so aktuell bleibt? Fragen wir uns: Wird die Unterhaltungsbranche je queerfreundlicher werden oder bleibt manch ein Herz im Rampenlicht dauerhaft auf Eis?

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