ADHS machte den Alltag schwer Vanessa Borck: Tochter gab ihr Kraft in schwerer Zeit
Die lesbische Influencerin Vanessa Borck, auch bekannt unter "Nessiontour", berichtet auf Instagram in ehrlichen und emotionalen Worten, wie sehr die frühe Phase ihrer Mutterschaft sie an ihre Grenzen brachte – und dass sie sich zeitweilig nicht mehr als Mutter sah. Die zentrale Rolle dabei spielte ihre Tochter, der sie heute zutiefst dankbar ist, weil sie ihr in „den dunkelsten Tagen“ Kraft gegeben hat.
Das Wichtigste im Überblick
- Vanessa Borck teilte zum Kindertag am 1. Juni 2026, dass sie in der Anfangszeit als Mutter das Gefühl hatte, „komplett unterzugehen“ und sie das Muttersein stellenweise nicht wollte.
- Sie betonte: „Nicht, weil ich sie nicht geliebt habe, sondern weil einfach alles zu viel war.“
- In diesem emotionalen Post beschreibt sie die Geburt ihrer Tochter als Wendepunkt: „Sie hat mich gerettet. Ich weiß nicht, wo ich heute wäre, hätte ich sie nicht gehabt.“
- Bereits zuvor hatte sie ihre ADHS-Diagnose thematisiert, die Überforderung im Alltag und die besondere Bedeutung von Routinen und emotionaler Belastung als Alleinerziehende unterstrich.
Frühe Mutterschaft in öffentlichen Worten
Vanessa Borck schildert in ihrem Instagram-Beitrag, dass sie in den Stunden nach der Geburt kaum Momente ohne das Gefühl des Untergehens erlebt habe. Sie verweist darauf, dass sie sich "verloren und erschöpft" gefühlt habe und das Muttersein phasenweise nicht ertragen wollte – nicht aus Mangel an Liebe, sondern, weil alles überwältigend war. Ihre Tochter habe ihr letztlich Halt gegeben – ein emotionaler Appell, der zeigt, wie existenziell diese Zeit für sie war.
Zuspitzung durch persönliche Diagnose und Alltag
Die Influencerin hatte bereits im Februar 2026 ein emotionales Video veröffentlicht, in dem sie nach Trennung und Erschöpfung zum aktuellen Zeitpunkt „wieder glücklich“ ist. Dabei betonte sie, dass ihre Tochter ihr größerer Halt war und sie in schwierigen Momenten motiviert habe, weiterzumachen. Ihre offen mitgeteilte ADHS-Diagnose erklärt zusätzlich, warum ihr der Alltag besonders am Anfang schwerfiel – sie berichtete von schneller Überforderung, fehlenden Routinen und daran, dass ihr sogar vermeintlich einfache Aufgaben schwerfielen. Auch als alleinerziehende Mutter spricht sie ehrlich darüber, wie isoliert sie sich zuweilen fühlt, obwohl ihre Tochter bei ihr ist. Sie betonte, dass sie sich oft gezwungen fühlte, immer stark sein zu müssen, trotz der Einsamkeit.
Persönliche Entwicklung und Selbstbewusstsein
Vanessa reflektiert so öffentlich ihren Weg zum Selbstbewusstsein. Sie beschreibt, wie sie nach schwierigen Zeiten gelernt habe, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen – mit spürbarem Wachstum als Ergebnis und resümiert: „Ich kann gerade wirklich sagen, dass ich glücklich bin.“
Offene Kraft in der öffentlichen Darstellung
Vanessa Borck vermittelt in ihrem Beitrag nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern auch eine Botschaft: Mutterschaft bedeutet nicht sofort leuchtende Momente, sie kann überwältigend sein. Aber sie zeigt auch, wie persönliche Herausforderungen – Trennung, Krankheit der Partnerin, ADHS – und emotionale Krisen zu Wachstum und stärkerem Selbstbewusstsein führen können. Ihre Geschichte unterstreicht, wie relevant es ist, authentische Erfahrungen von Elternschaft zu teilen und Betroffenen Mut zu machen.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung bleibt offen, ob sie künftig auch über weitere Schritte, etwa zusätzliche Unterstützung im Alltag, sprechen wird. Die Konsistenz ihrer reflektierten Offenheit legt jedoch nahe, dass wir davon ausgehen dürfen, dass sie weiterhin auch schwierige Aspekte des Elternseins öffentlich thematisieren wird.
Vanessa Borck zeigt, dass Mutterschaft nicht nur aus Glanzmomenten besteht – und dass genau darin große Stärke liegen kann.