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Vom Leben inspiriert? J.K. Rowlings Roman über böse Social Justice Warriors

Von co - 01.09.2022 - 14:00 Uhr
J.K. Rowlings Roman über böse Social Justice Warriors
Foto: © Daniel Ogren
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Unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling Kriminalgeschichten über die Fälle des Privatdetektivs Cormoran Strike. Im neuesten Band, „Das tiefschwarze Herz“, wird YouTuberin Edie Ledwell wegen eines als „rassistisch, ableistisch und transphob“ kritisierten Comics von ihren ehemaligen Fans und anderen „Social Justice Warriors“ im Netz erst bedroht und schließlich ermordet.

Kein Zusammenhang?

„Nach den Ereignissen des letzten Jahres sollte ich wirklich klarstellen, dass es sich nicht um eine Darstellung [dessen] handelt“, so Rowling laut Out gegenüber Graham Norton. „Ich sagte zu meinem Mann: ‚Ich glaube, jeder wird das als eine Reaktion auf das sehen, was mir passiert ist.‘ Aber das war es wirklich nicht. Der erste Entwurf des Buches war zu dem Zeitpunkt fertig, als bestimmte Dinge passierten.“

Mehr „Zufälle“

Es ist nicht der erste angebliche Zufall im Zusammenhang mit Cormoran Strike. Schon ihr Pseudonym sorgte für Stirnrunzeln: Robert Galbraith Heath war ein bekannter LGBTI*-feindlicher Therapeut, einer der führenden „Experten“ für die homosexuelle Konversionstherapie. Da sich der Roman „Böses Blut“ außerdem mit einem Serienkiller beschäftigte, der sich als Frau verkleidet, dachten viele, dass Rowling den Namen bewusst gewählt habe – zumal sie über die Jahre immer trans*-feindlicher auftrat. Über Newsweek ließ die Autorin jedoch verkünden, dass sie der Bedeutung des Namens nicht bewusst war.

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