Verlobung bei Nikki Hiltz Sportliches Erfolgsjahr begleitet von persönlichem Meilenstein
Die US-Mittelstreckenlauf-Ikone Nikki Hiltz hat ihre Verlobung mit Emma Gee bekanntgegeben. Die Nachricht kommt in einem Jahr großer sportlicher Erfolge für die nicht-binäre Hiltz.
Das Wichtigste im Überblick
- Nikki Hiltz hat die Verlobung mit Emma Gee bekanntgegeben
- Gee war die erste offen bisexuelle Athletin der Brigham Young University
- Hiltz feierte 2026 mehrere sportliche Erfolge, darunter Hallentitel und eine WM-Bronzemedaille
- Das Paar bereitet sich derzeit auf nationale Meisterschaften im Sommer vor
Queere magische Liebe
Hiltz schrieb auf Instagram: „Als ich jünger war, habe ich davon geträumt, eines Tages mutig genug zu sein, mich zu outen, und glücklich genug zu sein, eine Frau zu finden, die ich lieben kann und die mich liebt“, schrieb Hiltz. „Jedes Mal, wenn ich Emma umarme, mit ihr laufe, ihre Hand halte oder neben ihr aufwache, ist es eine Erinnerung daran, dass ich das Leben lebe, von dem ich früher geträumt habe. Ich denke, dieses ständige Gefühl von Dankbarkeit ist ein großer Teil dessen, was queere Liebe so magisch macht.“
Emma Gee unterstützt Hiltz seit dem Kennenlernen im Jahr 2020. Sie war die erste offen bisexuelle Athletin in der Geschichte der Brigham Young University. Später wechselte die Hindernsläuferin an die Temple University, wo sie einen Hochschulrekord über 3.000 Meter Hindernis aufstellte. Im Jahr 2024 nahm Gee an den US-Olympiaausscheidungen teil, schied jedoch in den Vorläufen aus. Dennoch war sie Teil eines viel beachteten Moments bei den Olympischen Spielen, als sie Hiltz nach deren Rennen über 1.500 Meter küsste, bei dem Hiltz den siebten Platz belegte.
Erfolgsjahr für Hiltz
Auch sportlich verlief das Jahr 2026 erfolgreich für Hiltz. Im Februar gewann Hiltz den Wanamaker Mile vor der Australierin Jessica Hull. Anschließend holte Hiltz den vierten nationalen Hallentitel in Folge über 1.500 Meter sowie insgesamt den siebten Titel über diese Distanz und den zehnten nationalen Titel insgesamt auf Bahn und Straße. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Polen gewann Hiltz im März zudem Bronze über 1.500 Meter. Hiltz arbeitete sich auf der letzten Runde von Rang fünf auf Platz drei vor und belegte knapp vor der Französin Agathe Guillemot den dritten Platz. Es war Hiltz´ erste Hallenzeit unter vier Minuten über 1500 Meter.
Ziele und Hochzeitspläne
„Es ist leichter, zu jagen, als gejagt zu werden. So wusste ich, dass ich sie vielleicht überraschen kann, wenn man so nah an der Ziellinie ist“, sagte Hiltz nach dem Rennen. „Man muss wirklich alles geben. Das war alles, was ich noch hatte, und ich war einfach dankbar dafür.“ Gee bereitet sich parallel auf die Freiluftsaison vor und gewann Anfang Mai das 3.000-Meter-Hindernisrennen beim Payton Jordan Invitational in Stanford. Das Paar richtet den Fokus nun auf die US-Meisterschaften im Juli in New York. Hiltz strebt dort einen vierten nationalen Titel in Folge über 1.500 Meter an, während Gee das Finale über 3.000 Meter Hindernis erreichen will. Langfristig steht zudem natürlich auch die Planung der gemeinsamen Hochzeit im Mittelpunkt.