"Special arrangements" Gay-Ikone Cher in Podcast über turbulente Teenagerzeit
Kaum zu glauben, aber war: Noch bevor Cher jemals mit Sonny Bono auf Tuchfühlung ging, teilte der spätere Superstar als 16-Jährige ihre Wohnung mit einer Frau, die nicht nur die Mutter beunruhigte, sondern auch das Teenagerherz der Musikszene prägte. Während die Eltern dachten, die Mitbewohnerin würde streng nach dem Rechten sehen, rauchten beide munter Zigaretten um die Wette... Asche auf ihr Haupt. Cher erinnerte sich an diese Zeit in einem aktuellen Podcast-Interview besonders gern zurück.
Cher, Sonny und die Liebelei
Bevor Cher und Sonny Bono zur Musiklegende wurden, schwärmte Sonny zunächst nämlich gar nicht für sie, sondern – wie sich das Schicksal so dreht – für ihre Mitbewohnerin. Die war allerdings, wie Cher ganz unaufgeregt betont, ohnehin nicht an Männern interessiert. Das änderte sich erst, als Cher nach einem Rausschmiss neu unterkommen musste. Sonny bot ihr Asyl an – allerdings als platonischer Mitbewohner, und zwar mit getrennten Betten. Sonny habe zu Cher gesagt: „Ich finde dich ehrlich gesagt nicht besonders attraktiv.“ Sie gab damals einfach ein höheres Alter an, immerhin war sie erst 16.
Geffen bringt Klarheit, Schock und „Arrangement“
Inmitten der Eheprobleme mit Sonny rückte plötzlich David Geffen ins Rampenlicht ihres Lebens. Der bis dahin nicht geoutete Musikmanager entdeckte bei Cher einen finanziellen Haken: Fast alle Einnahmen gingen an eine Firma, die zu 95 Prozent Sonny gehörte. Geffen setzte sich durch und klärte Cher auf. Sie selbst spricht heute davon, wie fundamental das war: Nur mit Geffens Hilfe gelang der Befreiungsschlag aus Bobos (so nannte sie Sonny liebevoll) Vorherrschaft. Ihre Ehe war bald Geschichte, eine neue Dynamik entstand.
„[Geffen] sagte: Du musst da raus. Also ging ich zu Sonny und sagte: Ich bleibe, wenn wir Partner sind. Er sagte nein“, erinnerte sich Cher in einem vielbeachteten Interview [Quelle: Armchair Expert Podcast, 2026].
Liebesgeheimnisse und „special arrangement“
Cher und Geffen pflegten in den Siebzigern eine besondere Beziehung, die rückblickend für beide ungewöhnlich anmutet. Er war zu dem Zeitpunkt schon schwul, aber nicht öffentlich geoutet. Cher beschreibt empathisch, sie sei die erste gewesen, für die Geffen echte Gefühle empfand. Ihre Freundschaft dauert bis heute an und beweist, dass Herzen viele Farben kennen.
Ausblick: Hollywood als Schule der Vielfalt
Die Enthüllungen von Cher zeigen: Auch Legenden leben neben Glanz und Glamour ein normales, oft herrlich chaotisches Leben – inklusive Herzschmerz, Vertrauenskrisen und knisternder Aschenbecher. Bleibt zu hoffen, dass wir auch in Cher: Part Two (erscheint im November) noch weitere Einblicke in die bunte Gefühlswelt der Pop-Ikone bekommen. Werden Sonny, Geffen und Co. wieder im Rampenlicht stehen? Wetten, dass!