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Matt Rittenhouse Eisschnelläufer gab seine Karriere für ein glückliches Leben auf

Von km - 16.02.2021 - 15:00 Uhr
Eisschnelläufer gab seine Karriere für ein glückliches Leben auf
Foto: © instagram.com/matt_rittenhouse_
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Eisschnellläufer Matt Rittenhouse nahm an internationalen Wettkämpfen teil und vertrat die USA, während er damit kämpfte, schwul zu sein. Als Matt Rittenhouse endlich den Mut fand, sich gegenüber einem befreundeten russischen Eisschnellläufer zu outen, lief es nicht ganz so, wie er es sich erhofft hatte.

"Ich wurde total mit der Idee konfrontiert, dass homosexuell zu sein eine Pathologie ist und nicht natürlich", sagt Rittenhouse. "Ich machte einen winzigen Schritt aus dem Schrank und sprang sofort wieder hinein.", erinnert er sich im Podcast Five Rings To Rule Them All.

Er setzte sich später mit einem Therapeuten zusammen: "Natürlich sind Sie schwul mit so einem Haarschnitt", sagte dieser laut Rittenhouse. "Ich war verblüfft und beschämt, dass ich zu dieser Person ging und eine solche Reaktion bekam", sagt Rittenhouse.

Das Problem war, dass seine sportlichen Leistungen nachließen. Er versank in einer Depression aus Einsamkeit und Geheimniskrämerei, die sich mit ihm auf das Eis geschlichen hatte. Sein Geheimnis zu bewahren, sollte ihm helfen, sich auf das Eislaufen zu konzentrieren, aber es brach alles zusammen.

Also begann er, sich vor mehr Leuten zu outen. Doch er stellte fest, dass er immer noch nicht in der Lage war, sein Schwulsein in der eher konservativen Macho-Atmosphäre des Sports innerlich zu vereinbaren: "Ich wurde von den meisten Leuten innerhalb des Sports total akzeptiert, aber es gab etwas, womit ich [innerlich] nicht umgehen konnte, das Stigma im Sport, mit dem ich nicht umgehen wollte."

Also hängte er seine Schlittschuhe an den Nagel, zog nach New York City und folgte einem anderen Traum: ein neues, offenes Leben als schwuler Mann zu führen. "Ich lebe und gedeihe und habe endlich die beste Zeit meines Lebens."

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