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Madonna kritisiert Trump

Madonna kritisiert Trump Die US-Regierung ist beim Thema HIV "absurd und inakzeptabel"

ms - 02.12.2025 - 12:30 Uhr
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Pop-Ikone Madonna hat die Entscheidung der Trump-Regierung, den Welt-AIDS-Tag nicht mehr offiziell anzuerkennen, jetzt scharf kritisiert. In einem emotionalen Instagram-Post erinnerte die 67-jährige Sängerin an die verheerenden Auswirkungen der Pandemie, die über vier Jahrzehnte hinweg Millionen Menschenleben weltweit gefordert hat, und würdigte die Opfer, darunter ihren Freund und Mitarbeiter Martin Burgoyne, der mit 23 Jahren an AIDS-Komplikationen verstorben ist.

Absurd und inakzeptabel 

„Es ist absurd und inakzeptabel, vom Publikum zu verlangen, so zu tun, als hätte dieser Kampf nie existiert“, schrieb Madonna. Sie betonte, dass es weiterhin keine Heilung für AIDS gebe und Menschen immer noch daran sterben: „Ich weigere mich zu akzeptieren, dass diese Leben umsonst waren.“ Madonna nutzte ihre Plattform schon oft, um das Bewusstsein für HIV und AIDS wachzuhalten und erinnerte am gestrigen Montag erneut daran, dass der Welt-AIDS-Tag mehr als ein Datum im Kalender sei. „Der Tag ist ein heiliger Moment des Gedenkens, des Kampfes und der Solidarität, der die queere Identität und Widerstandskraft stärkt“, so die Sängerin weiter. 

Madonna blickte dabei auch auf die Aktionen der früheren Biden-Administration zurück, die den Welt-AIDS-Tag sogar hervorgehoben hatte und symbolträchtige Events wie die Präsentation des AIDS-Memorial-Panels im Weißen Haus veranstaltete, um das öffentliche Bewusstsein zu fördern und die Unterstützung für die Bekämpfung von HIV/AIDS zu stärken.

Gedanken an Millionen Aids-Toter 

UNAIDS im Gegenzug hatte gestern betont, man müsse „Störungen überwinden“ im Kampf gegen HIV. In vielen Ländern haben Kürzungen und Finanzierungsprobleme die HIV‑Prävention und -Behandlung stark belastet. Weitere internationale Verbände hoben dabei ebenso hervor, wie wichtig internationale Solidarität, politische Führung und gemeinschaftliches Engagement sind, um Fortschritte nicht auszuhebeln oder ganz auszubremsen. In Genf organisierte gestern die World Health Organization (WHO), UNAIDS und der Global Fund eine zentrale Gedenk‑ und Solidaritätsveranstaltung. Laut aktuellen globalen Schätzungen leben weltweit rund 40,8 Millionen Menschen mit HIV. 2024 wurden etwa 1,3 Millionen Neuinfektionen registriert, und rund 630.000 Menschen starben an AIDS‑bedingten Ursachen.

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