Direkt zum Inhalt
Kidman und die Community
ANZEIGE

Kidman und die Community Die US-Schauspielerin schlüpft erneut in eine Rolle mit queerem Umfeld

ms - 07.01.2025 - 16:00 Uhr
Loading audio player...

Nicole Kidman hat jetzt zum Start ihres neuen Films „Babygirl“ betont, wie wichtig ihr die Rollenauswahl ist, gerade auch dann, wenn sie eine Mutter mit LGBTI*-Kindern spielt.

Bereits zum dritten Mal schlüpfte die 57-Jährige nach „The Prom“ und „Boy Erased“ in eine solche Rolle – auch wenn in ihrem neuen Werk die Mutter-Kind-Beziehung eine untergeordnete Rolle spielt, ganz anders hingegen in „Boy Erased“, wo sie zusammen mit Russell Crow („Gladiator“) als Elternteil eines schwulen Sohnes zu sehen war, die ihr Kind anfangs in eine Einrichtung für eine Konversionstherapie schickt.  

Eine Brücke für Menschen

„Ich treffe meine künstlerischen Entscheidungen im Wissen, was ich tue. Und ich habe ´Boy Erased´ bewusst aus diesem Grund gemacht. Ich hoffe, dass solche Rollen ein positives Beispiel setzen. Ich liebe es, eine Brücke zu sein. ´Boy Erased´ war sehr viel. Es war eine Brücke für Familien, die sich nicht in einem Zustand der Liebe zueinander befanden“, so Kidman

Auch In „Babygirl“ geht es dabei um das Miteinander, den „Zusammenstoß der Generationen“ und darum, „was sie sich gegenseitig beibringen… Das habe ich geliebt“, so Kidman weiter. Im Film schlüpft die Oscar-Preisträgerin („The Hours“) in die Rolle der sehr erfolgreichen Geschäftsfrau Romy, die eine heiße SM-Affäre mit ihrem viel jüngeren Praktikanten eingeht. Der Film kontrastiert Romys Erkundung ihrer Sexualität mit der eher zwanglosen und dramafreien Reise ihrer Teenager-Tochter, die queer ist und von Esther Rose McGregor gespielt wird. 

Der junge Praktikant wird von Harris Dickinson verkörpert, der bereits mit seiner ersten Rolle als schwuler Junge in „Beach Rats“ für Aufsehen sorgte. Es folgten Rollen als schwuler Callboy („Postcards in London“) und sexy Model („Triangle of Sadness“). „Babygirl“ kommt Ende Januar in die deutschen Kinos. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Kritik von Richard Gere

HIV-Hilfsprogramm USAID am Ende

Schauspieler Richard Gere kritisiert die Zerschlagung von USAID – Trumps Sprecher reagiert mit einem alten, widerlegten Gerücht über den Schauspieler.
Krisenjahre bei O’Donnell

20 Jahre Streit mit Trump

Rosie O’Donnell berichtet über die Folgen ihrer jahrzehntelangen Fehde mit Donald Trump und ihren neuen Lebensabschnitt in Irland.
Lesbische Gruppen-Trauung

Cynthia Nixon als großer Ehrengast

Schauspielerin Cynthia Nixon leitet bei der St. Petersburg Pride 2027 eine Großzeremonie für lesbische Hochzeiten und Eheerneuerungen.
François Arnaud als Mode-Ikone

Von Heated Rivalry zum Werbegesicht

„Heated Rivalry“-Star François Arnaud wird globaler Under-Armour-Botschafter und steht im Mittelpunkt einer neuen Sportkampagne.
Destiny’s Child sind zurück

Überraschung für langjährige Fans

Manager Mathew Knowles, Vater von Beyoncé, kündigte zahlreiche unveröffentlichte Destiny’s-Child-Remixes an, darunter auch ein Track mit Missy Elliott
Bailey wird zu Dracula

Eine dunkle Stimme erwacht

Jonathan Bailey leiht dem berühmten Vampir Dracula in einer neuen Hörspiel-Produktion seine Stimme und führt ein internationales Star-Ensemble an.
Jolina Mennen zeigt Wandel

37 Kilo weniger Gewicht

Trans* Influencerin Jolina Mennen berichtet über ihre körperliche Veränderung und ruft angesichts von Transfeindlichkeit zu mehr Zusammenhalt auf.
The Party has arrived

Kaulitz-Zwillinge feiern in Berlin

Bill und Tom Kaulitz feiern in Berlin die dritte Staffel ihrer Netflix-Doku – und kündigen weitere gemeinsame Projekte und Staffel 4 an!
Ryan O’Connells neue Stärke

Selbstliebe und schwuler Sex

„Special“-Schöpfer Ryan O’Connell spricht über seine Behinderung, schwule Selbstliebe, Sex und den Weg zu einem selbstbestimmten Leben.