Direkt zum Inhalt

Homophobie auch beim Bergsteigen Selbst beim Aufstieg des Denali ist man nicht sicher vor Homophobie

Von tr - 25.02.2021 - 14:00 Uhr
Cason Crane erlebt den Hass von Helden // © instagram.com/casoncrane
Foto: Cason Crane erlebt den Hass von Helden // © instagram.com/casoncrane
ANZEIGE
Loading audio player...

Schwuler Bergsteiger vor neuer Herausforderung – die Homophobie

Der Gay Bergsteiger Cason Crane hat in seinem Leben schon viele Hürden genommen. Doch als er mit 18 Jahren der Denali bestieg, lernte er Homophobie am eigenen Leib kennen. Eine Herausforderung, die er so nicht erwartet hatte.

Hass der Helden

Crane erzählte, dass der Denali einer der höchsten Berge der Welt sei und für ihn der körperlich anstrengenste ist. Er musste damals einen Schlitten mit über 80 kg Gepäck mit sich ziehen. Dabei musste er tödlichen Gefahren wie Gletscherspalten und Lawinen ausweichen. Als wäre das nicht genug, traf er beim Aufstieg auf mehrere Militärveteranen, die verletzt worden waren. Crane trug eine Regenbogenfahne mit sich, das Zeichen der Homosexualität. Daraufhin brachten sie ihm böse Worte und Hass entgegen. Für Crane war das eine sehr enttäuschende Erfahrung. Für ihn war es eine Gruppe von Helden des eigenen Landes. Er hätte solche Reaktionen daher nicht erwartet.

Cranes LGBTI* Begleitung

Mit ihm war die schwule Frau Silvia Vasquez-Lavado unterwegs. Sie nahm ihn auf der Reise beiseite und sagte ihm, welches Selbstvertrauen seine Offenheit ihr gegeben hatte. Für Crane war das ein außergewöhnliches Kompliment. Vor Advocate vergleicht Crane das Bergsteigen mit der Lebenserfahrung als LGBT-Person. Er sagte, auf dem Gipfel eines Berges sei die Luft so dünn, dass man kaum atmen und sich bewegen könne. Aber man zwinge sich zum nächsten Schritt. Als LGBT-Person sei das Aufwachsen genauso.

Anzeige

Auch Interessant

Sebastian Croft wird persönlich

Mobbing nach dem Zwangsouting

Sebastian Croft erzählt von seinem Zwangsouting in der Schule. Erst bei „Heartstopper“ fand er die Unterstützung, die ihm damals fehlte.
Teddy Bryce beendet Karriere

Abschied nach fast 20 Jahren

Nach zwei Jahrzehnten in der Pornobranche beendet Colton Long alias Teddy Bryce seine Karriere und will mit seiner schwulen Modemarke durchstarten.
Sorge um Ralph Siegel

ESC-Legende erneut in der Klinik

Ralph Siegel ist erneut im Krankenhaus. Sein Büroleiter erklärt: Der 81-Jährige liegt derzeit nicht im Koma und atmet selbstständig.
Kal Penn spielt schwulen Arzt

Anna Nicole Smiths Tod im Kino

In „Trust Me, I'm a Doctor“ spielt Kal Penn den schwulen Arzt von Anna Nicole Smith, dessen Leben nach ihrem Tod ins öffentliche Interesse gerät.
Felix Jaehn ist wieder da

DJ spricht über Depressionen

Nach einer psychischen Krise steht Felix Jaehn wieder auf der Bühne und spricht über Depressionen, queere Identität und den Druck der Musikbranche.
Zu voll, zu dreckig, zu rau

Kretschmer rechnet mit Berlin ab

Guido Maria Kretschmer kritisiert Schmutz und den rauen Umgangston in Berlin. Trotz schöner Erinnerungen fühlt er sich in Hamburg wohler.
Pornostar Drake Von feiert

Einstellung eines Verfahrens

Die Anklagen wegen mutmaßlicher häuslicher Gewalt gegen Pornodarsteller Drake Von wurden jetzt fallengelassen. Zwei andere Verfahren laufen weiter.
Tokio Hotel erntet Kritik

Neues Album enttäuscht Kritiker

Tokio Hotel setzen auf ihrem neuen Album „Encore“ auf vertrauten Poprock. Kritiker bemängeln fehlende Innovationen und vorhersehbare Songs.
Unser Coverboy bei Bendel

Bei Jochen Bendel auf dem Sofa

Martin Angelo ist heute bei Jochen Bendel zu Gast. Der frühere SCHWULISSIMO-Coverboy trifft in der PBB-Late-Night auf Halbfinal-Aussteiger.