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Jennifer Garner über "Love Simon"

Garner über "Love,Simon" Jennifer Garner betont besondere Bedeutung von schwulem Liebesfilm

ms - 04.03.2026 - 16:00 Uhr
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US-Schauspielerin Jennifer Garner (53) hat den schwulen Liebesfilm „ Love, Simon“ als „den wichtigsten Film“ ihrer bisherigen Karriere bezeichnet. In dem 2018 erschienenen Film spielt sie die Mutter eines noch ungeouteten schwulen Teenagers.

Hilfe für viele junge Schwule 

In einem Interview mit dem britischen Sender Hits Radio sprach Garner über die große Bedeutung des Films. Moderatorin Olivia Marks verwies auf eine besonders bewegende Szene, in der Garners Figur Emily Spier ihrem Sohn zusichert, dass seine sexuelle Orientierung nichts daran ändere, wer er ist. Marks sagte zu Garner: „Die Art, wie du ‚Jetzt darfst du ausatmen‘ sagst, hat mich fertiggemacht.“

Garner antwortete: „Ich liebe diesen Film. Es ist der wichtigste Film, an dem ich je beteiligt war. Ich bin so dankbar, dass ich diese Rolle spielen und diese Mutter sein durfte. Und ich höre von Menschen, wie sehr der Film ihnen geholfen hat, besonders oft auf Flügen – Flugbegleiter stecken mir dann einen Zettel zu, darauf steh: ‚Love, Simon – ich habe ihn mit meinen Eltern gesehen. Er hat uns wirklich geholfen, ein Gespräch zu führen.‘ Und ich denke dann immer nur: ‚Oh, Gott sei Dank, ich darf diese Mutter für Menschen sein, und sie können mir das sagen´.“

Weiter sagte sie: „Deshalb ist Kunst so wichtig. Kunst hilft dir, dich selbst zu sehen. Sie hilft dir, dich gespiegelt zu sehen. Sie hilft dir zu träumen. Sie hilft dir, über dich selbst hinauszublicken, nachzudenken und die Erfahrungen anderer Menschen in der Welt mitzuerleben und ihnen mit mehr Offenheit und Empathie zu begegnen. Es ist einfach – es ist so wichtig.“

Positive Resonanz 

Ein in sozialen Medien verbreiteter Clip des Interviews stieß auf zahlreiche positive Reaktionen. Eine Nutzerin schrieb: „Jennifer Garner war die perfekte Schauspielerin für diese Rolle. Sie hat die Wärme, die diese Mutter gerade in dieser Szene braucht.“ Ein weiterer Kommentar lautete: „Sie in ‚Love, Simon‘ und Olivia Colman in ‚Heartstopper‘ haben mich fertiggemacht. Ich hatte ein gutes Coming-Out, aber beide Darstellungen haben mich zum Weinen gebracht.“ Ein Mann schrieb: „Diese Szene ließ mich im Kino schluchzen. Ich habe vorher und seitdem nie wieder so sehr bei einem Film oder einer Szene geweint.“

„Love, Simon“ wurde von Greg Berlanti inszeniert, die Hauptrolle spielte Nick Robinson. Der Film basiert auf dem 2015 erschienenen Roman „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ von Becky Albertalli. Zur Veröffentlichung gehörte Garner zu mehreren Prominenten, die in ihren Heimatstädten Kinovorstellungen kauften, damit Menschen den Film kostenlos sehen konnten. In dem Interview sprach Garner zudem über weitere bekannte Rollen, darunter „Juno“, „Pearl Harbor“ und „Dallas Buyers Club“ sowie natürlich über ihre Fernsehserie „Alias“.

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