Zur Amtseinführung von Präsident Joe Biden und seiner Vertreterin Kamala Harris sang Lady Gaga die Nationalhymne. Dabei war sie der „Inbegriff der LGBTI*-Agenda“: In ihrem ausladenden roten Rock schwebte sie die Stufen des Kapitols herab. An ihrer dunkelblauen Jacke funkelte eine übergroße, goldene Tauben-Brosche, ganz im Stil des Spotttölpels aus den „Tributen von Panem“ – in der dystopischen Trilogie ein Sinnbild für die Rebellion. Ihr Haar war zur Krone stilisiert.
Während Ex-Vize-Präsident Mike Pence zusah, nahm Gaga das goldene Mikrofon zur Hand und sang sich die Seele aus dem Leib. The Mary Sue schreibt über diesen Moment: So fühle es sich an, wenn man allen Gegnern der LGBTI*-Community eine Abfuhr erteile. „Nun ist es an der Zeit, die Trump-Regierung und ihren Müll hinter uns zu lassen (aber sie nicht zu vergessen).“ Der Wandel habe schon begonnen – mit kleinen Schritten, wie beispielsweise den Pronomen auf dem Kontaktformular des Weißen Hauses.