Polnischer Erzbischof „LGBT-Ideologie“ bedrohe die Freiheit der Christen
Der Krakauer Erzbischof Marek Jedraszewski warnte in einem am vergangenen Wochenende veröffentlichten Hirtenbrief erneut vor der LGBTI*-Bewegung. Dabei verglich er diese mit dem Totalitarismus, dessen Ursprung ebenfalls in der „radikalen Ablehnung Gottes“ liege.
Die aggressive Propaganda der „LGBT-Ideologie“ verhöhne im Namen von „Toleranz“ und „Fortschritt“ das, was den Katholiken am heiligsten sei. Wie Jedraszewski schrieb, nötige man diese dazu, die „Ideologie“ zu verbreiten und damit von ihren Glaubens-Grundsätzen abzuweichen. Das erinnere doch sehr an die totalitäre Zeit der polnischen Volksrepublik. Denselben Vergleich brachte Jedraszewski schon Anfang August, als er in einer Predigt von der „Regenbogen-Seuche“ sprach, die aus dem gleichen neo-marxistischen Geist geboren wurde wie die rote.
Laut Katholisch.de riet der 70-jährige Erzbischof außerdem katholischen Eltern, ihren Kindern keinesfalls die Teilnahme an schulischen Sexualerziehungs-Projekten zu gestatten, wo sie „Opfer der Gender- und LGBT-Ideologie“ würden – denn für liebende Eltern gäbe es keine größere Tragödie.