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Oklahoma Keine Rechte am eigenen Kind

Von co - 04.04.2023 - 17:15 Uhr
Keine Rechte am eigenen Kind
Foto: iStock/SolStock
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Ein Gerichtsurteil in Oklahoma sprach Kris Williams die elterlichen Rechte an ihrem Sohn ab, den sie zwei Jahre lang gemeinsam mit ihrer Ehefrau Rebekah Wilson großzog. Im November 2021 trennte sich Wilson, die biologische Mutter des Kindes, von ihrer Frau und zog bei Harlan Vaughn ein. Mit diesem ging sie 2018 eine „Vereinbarung mit bekanntem Samenspender“ ein.

Das Ehepaar wählte Vaughn ursprünglich aus, weil die beiden ihn für schwul hielten. „Ich fühlte mich extrem sicher“, so Williams gegenüber NBC News. Dass ihre zerstrittene Ehefrau und Vaughn ein Paar werden, hätte sie nie für möglich gehalten.

Wilson und Vaughn, die seither ein zweites gemeinsames Kind bekamen, wurden nun vor Gericht als „rechtmäßige Eltern“ des Jungen bestätigt, obwohl in dessen Geburtsurkunde nur Wilson und Williams gelistet waren. Dennoch stehen Williams laut Richterin Lynne McGuire keine Elternrechte zu, weil sie das Kind nicht zusätzlich adoptierte: „Die Realität ist, dass das Gesetz Williams einen Rechtsbehelf zur Verfügung stellt, den sie wissentlich nicht genutzt hat.“

 

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