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Diskriminierung „unterbrechen“ Martin Stark über die erste LGBTI*- Box-Weltmeisterschaft

Von co - 28.02.2022 - 14:00 Uhr
Martin Stark über die erste LGBTI*- Box-Weltmeisterschaft
Foto: © instagram.com_martin_stark_au_
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2017 brachte eine Nahtoderfahrung Martin Stark (47) dazu, den Boxsport auszuprobieren. So konnte er seine daraus resultierende post-traumatische Belastungsstörung (PTBS) überwinden.

Respekt für den Boxsport

„Boxen war ein Sport, den ich nie in Betracht gezogen habe, weil ich immer dachte, es ginge nur darum, dass Leute verprügelt werden“, so Stark gegenüber ABC News. Er habe sogar gedacht, dass man den Sport verbieten sollte. Nachdem er jedoch durch einen schweren Anfall von Morbus Addison ins Koma fiel, lernte er den technischen Aspekt des Boxens kennen: „Es hat mir wirklich Spaß gemacht, eine neue Fertigkeit zu erlernen, und ich habe mich sofort in sie verliebt.“ Mit ein Grund dafür sei der „immense Level an Unterstützung im und außerhalb des Rings – tatsächlich mache der Gemeinschaftsgedanke „99 Prozent des Boxens“ aus.

Wandel von unten

Stark hatte im Dezember seinen ersten Wettkampf und kann nur Gutes berichten: „Ich wurde von der Menge als offen schwuler Mann […] begrüßt und akzeptiert. […] Es war ein sehr ermutigendes und überwältigendes Gefühl“. Nächstes Jahr will Stark die ersten World Gay Boxing Championships ausrichten: „Wir wollen allen die Gelegenheit geben, teilzunehmen und sich in einer freundlichen Umgebung zu messen.“ „Echter Wandel“ beginne auf der Amateur-Ebene – „denn alle Profisportler müssen auf dieser Ebene anfangen“.

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