Direkt zum Inhalt

Absicht oder Unfall, fragt man sich Auf einem Gay Pride starb mindestens ein Mann beim Zusammenprall

Von tr - 21.06.2021 - 14:00 Uhr
Absicht oder Unfall, fragt man sich // © PeskyMonkey
Foto: Absicht oder Unfall, fragt man sich // © PeskyMonkey
ANZEIGE
Loading audio player...

Veranstaltungen im Pride Month gibt es viele, einige erleben den bitteren Beigeschmack von Homophobie. Bei einer Demo in Florida, Fort Lauderdale, fuhr ein Transporter in die Menschenmenge. Dabei wurde mindestens ein Mann getötet. Jetzt stellte sich die entscheidende Frage: War es ein Unfall oder ein Anschlag? Der Fahrer des Wagens lebt und wurde festgenommen. Nach dem Zusammenprall wurde die Parade abgebrochen.

Terroristischer Angriff wird bezweifelt

Zunächst hatte sich das Fahrzeug bei den Festwagen des Gay Prides eingereiht. Doch plötzlich beschleunigte es und fuhr mindestens zwei Menschen um. Laut Angaben der örtlichen Medien hatte der Fahrer nach dem Unfall geredet. Nun wird er vernommen. Sowohl die Opfer als auch der Unfallverursacher sind Mitglieder des Chors, dessen Präsident Bedenken an einem Angriff auf die LGBTI*-Gemeinschaft äußerte, schrieb n-tv.de.

Bürgermeister von Absicht des Fahrers überzeugt

Trantalis, Bürgermeister der Stadt Fort Lauderdale, ist dagegen von der Absicht hinter der Tat überzeugt. Er ist der Meinung, dass der Transporter auf das Cabriolet einer demokratischen Kongressabgeordneten zugesteuert und es verfehlt hatte. Die Frau selbst äußerte Bedauern gegenüber der beiden Opfer des Vorfalls. Das FBI wurde eingeschaltet. Es wird abgewartet, was die Ermittlungen ergeben und ob es sich tatsächlich um einen terroristischen Angriff handelte.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Wende im Fall Meiwes

Vorerst keine Entlassung

Armin Meiwes bleibt in Haft. Sein Antrag ist zurückgezogen. Was über die Entscheidung bekannt ist und warum lebenslang nicht nach 15 Jahren endet.
Omas Antwort auf den Hass

„Liebe kennt keine Barrieren“

Nach der Hasswelle gegen Luca und Cristian meldet sich Lucas Oma Loretta zu Wort. Ihr Brief stellt das Glück ihrer Familie an erste Stelle.
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.