Homophobie in der sechsten Klasse In den Vereinigten Staaten wird ein schwuler Schüler verprügelt
Sechste Klasse wird zur homophoben Hölle
Die sechste Klasse war für den 13 Jahre alten Chad Sanford die Hölle. Er lebt in den Vereinigten Staaten und geht dort zur Schule. Andere Mitschüler hatten ihn aufgrund seiner Homosexualität gequält. Jetzt tauchte ein Video auf, was zeigte, wie der schwule Junge zu Boden geschubst und getreten wird, während andere Schüler zuschauen und jubeln. Das Mobbing-Problem der Schule wird deutlich, wenn auch zu spät für das Opfer.
Gewalt und Beleidigung erlebt der junge Sanford
Sanford erklärte in den lokalen Nachrichten, dass man ihm ins Gesicht getreten und ihn bespuckt hatte. Auf dem Video war nur ein kleiner Ausschnitt der Gewalt zu sehen. Er wurde außerdem als „Schwuchtel“ beschimpft. Zusätzlich drohte man ihm vor der gesamten Schule, dass man ihm das Schwulsein ausprügeln würde. Ein rund zweieinhalb-minütiger Nachrichtenbeitrag dazu ist auf YouTube zu sehen:
Familie entrüstet, die Schule hilft nicht wirklich
Oma und Tante des Opfers sind entsetzt. Der homosexuelle Junge verließ nach dem letzten Angriff die Bildungsstätte. Er wollte sich wegen der ständigen Vorfälle sogar das Leben nehmen, erklärte seine Tante. Dennoch geschah viel zu wenig. Die Schule hat lediglich erläutert, dass höchste Sicherheit an der Einrichtung Priorität habe und die Schüler diszipliniert werden. Trotz des Beweisvideos gab es keine Verhaftungen.